Das Packard Bell EasyNote LM81-RB-049GE kostet beim Otto-Versand derzeit zwar nur 440 EUR, allerdings kann man dafür auch keine Performance-Wunder erwarten. Der Grund: Angetrieben wird der 17-Zöller von einem relativ schwachen AMD-Prozessor.
Konkret setzt der Hersteller auf einen Athlon II X2 P320, der über zwei physische Kerne verfügt und mit einer Arbeitsgeschwindigkeit von 2,1 GHz arbeitet. Für simple Tools wie Office und Internet reicht das sicher aus, doch wer beispielsweise hochauflösende Fotos bearbeiten oder Videos konvertieren möchte, sollte zweifellos etwas Geduld mitbringen. Ansonsten bietet die Hardware vier GByte RAM, eine simple Radeon HD 4250 und eine 320 GByte große SATA-Festplatte. Das Panel wiederum misst 17,3 Zoll in der Diagonale und verspricht mit seiner spiegelnden Oberfläche eine satte Farbdarstellung. Die maximal mögliche Auflösung (1.600 x 900 Pixel) klingt ebenfalls positiv, allerdings ist zumindest fraglich, ob der schwache Grafikchip damit in der Praxis auch tatsächlich zurechtkommt. An Schnittstellen gibt es den obligatorischen Kartenleser, eine analoge VGA-Buchse, einen digitalen HDMI-Port zur verlustfreien Bildübertragung an ein externes Display sowie drei USB-Anschlüsse. Leider unterstützt von letzteren keiner den modernen 3.0-Standard, flotte Datentransfers – etwa zwischen Notebook und einer separaten Festplatte – sind also nicht möglich. Ins World Wide Web geht es schließlich per integriertem WLAN, der Funkstandard Bluetooth dagegen wird nicht unterstützt. Beim Anschluss von Maus, Headset und sonstigen Peripheriegeräten muss man also mit Kabelsalat rechnen.
Im normalen Hausgebrauch dürfte das Packard Bell EasyNote LM81-RB-049GE sicher ein zuverlässiger Begleiter sein. Allerdings gibt es für vergleichbare Anschaffungskosten bereits einige Konkurrenzmodelle, die mit einer schnelleren Intel-CPU ausgestattet sind. Wer etwas Zeit mitbringt, kann hier nach entsprechenden Alternativen suchen.
17.01.2012









