Einschätzung unserer Autoren
OpenMoko GTA02
OpenMoko stellt Entwicklung am Open-Source-Smartphone ein
Das OpenMoko sollte als vollwertiges Smartphone komplett mit Open-Source-Komponenten hergestellt werden, sowohl was die Hardware als auch die Software angeht. Das Gerät kann so frei von jedem nachgebaut und mit eigener Software modifiziert werden. Die Verkaufszahlen sind mit 10.000 Stück für den Freerunner zwar mehr als dreimal so hoch ausgefallen wie jene des Vorgängermodells Neo 1973 mit 3.000 Stück. Dennoch sei es bei der Fertigung immer wieder zu Verzögerungen gekommen – teils durch Konstruktionsfehler, teils durch Personalwechsel.
Vor allem die Verfügbarkeit und Aktualität von passender Software habe zu Wünschen übrig gelassen – angesichts von großer Konkurrenz seitens Googles Android und der Linux-Software der LiMo Foundation ein sträflicher Fehler. Das Unternehmen will nun mit verringerten Ressourcen weiter an der Software arbeiten, ansonsten aber einen Plan B angehen: Die Produktion eines Open-Source-Gerätes für den Massenmarkt – aber kein Handy. Um was es sich genau handelt, ist bisher nicht bekannt.
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Kann jetzt auch Android nutzen
Allerdings gibt es laut Golem keine fertigen Images, was heißt: Der Benutzer muss den Quellcode selbst kompilieren. Das ist freilich nicht ganz ohne. Hilfe gebe es aber im Koolu-Forum oder auch beim Openmoko-Entwickler Sean McNeil. Er sei an der Portierung unmittelbar beteiligt.
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Automatische WLAN-Verbindungen
Wann Holden Karau seine Portierung abgeschlossen haben will, schrieb er in der Verlautbarung in seinem Blog jedoch leider nicht. Auf die Veröffentlichung dürften so einige ungeduldig warten, denn mit Devicespace Connect dürfte das WLAN-Surfen deutlich entspannter erfolgen.
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OpenMoko will Source Code für seine Handys offen legen
Es wird interessant sein, zu sehen, wie sehr die Entwicklergemeinde sich dieses Open-Source-Projektes annimmt. Hat das OpenMoko-Prinzip eine Zukunft? Oder wird es aufgrund einiger Hardware-Hindernisse als nett gemeinter Versuch enden?
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Nicht „besser“, aber „freier“ als das iPhone
Ein echtes OpenSource-Handy also. Das Projekt ist ambitioniert und gut gemeint – die Frage ist nur, ob es wirklich sinnvoll war, auf UMTS zu verzichten. Denn das schränkt den Nutzen eines modernen Smartphones schon arg ein. Und beim Mobilfunkmodul musste man ja auch vom OpenSource-Prinzip abweichen – denn ein frei programmierbares Mobilmodul hätte nie eine Zulassung erhalten.
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Strom sparen mit abschaltbaren Modulen
Bekannt geworden ist allerdings eine kleine Panne: Durch einen auf der Hauptplatine vergessenen Widerstand war die Akkulaufzeit der ersten getesteten Geräte katastrophal niedrig. Dieser Fehler sei nun behoben worden, so ein Sprecher der deutschen Vertriebsfima TRIsoft. Bleibt also nur abzuwarten, wie hoch die Akkulaufzeiten nun tatsächlich ausfallen.
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Mehr als ausreichend Speicher
Schön ist, dass dank des internen Speichers von Anfang an alle Funktionen wie zum Beispiel Kartensoftware für die GPS-Navigation genutzt werden können. Zwar besitzen andere Smartphones durchaus schon mehr internen Speicher, 256 Megabyte sollten für den Anfang aber genügen. Und mit der Fähigkeit, bald auch 32-Gigabyte-Speicherkarten nutzen zu können, dürften beim Freerunner niemals Speicherengpässe auftreten.