Bilder zu Neoi 906E

Produktbild Neoi 906E
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Neoi 906E Test

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Im Test der Fach­ma­ga­zine

    • Erschienen: 01.03.2009
    • Details zum Test

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Unser Fazit

Als Wer­be­ge­schenk oder an Bord von Flug­zeu­gen

Mit dem Neoi 906E zielt der deutsche Hersteller auf das Geschäftskundensegment ab. Denn das Handy im Scheckkartenformat wird zu einem bevorzugten Preis an Firmen abgegeben, die gleich ganze Kleinserien herstellen lassen wollen. Dazu kann das Neoi 906E ganz nach Belieben bedruckt werden – zum Beispiel in den Firmenfarben mit einem entsprechenden Schriftzug. Das Handy kann dann als exklusiveres Werbegeschenk verschenkt werden.

Wer keinen so spendablen Chef oder Geschäftspartner hat, wird dagegen fliegen müssen. Denn der einzige Weg, das Handy ansonsten zu erwerben, ist an Bord einer Maschine der Lufthansa oder der Swissair. Hier wird das Neoi 906E im Bordverkauf auf internationalen Flügen angeboten. Ein Online-Shop von Neoi ist dagegen noch im Aufbau. Durch den Bordverkauf des Neoi 906E wolle man in diesem Sektor das Ende der Massenware fördern und mehr Individualität ermöglichen. Nun ja, exklusiv ist das Design ja schon, aber ist das Handy auch praktisch?

von Janko

Dünns­tes QWERTZ-​Handy im Kre­dit­kar­ten­for­mat

Neoi hat mit dem 906E nach eigener Aussage das weltweit dünnste Handy mit einer vollständigen QWERTZ-Tastatur vorgestellt. Das Mobiltelefon im Kreditkartenformat misst weniger als 10 Millimeter in der Dicke und wiegt gerade einmal 88 Gramm.

Technisch ist das Neoi 906E aufgrund des begrenzten Raumangebots eher schlicht geraten. Da neben der Tastatur und den Steuerungstasten auch das Display noch Platz finden muss, ist es ausgesprochen klein ausgefallen. Lediglich 26 x 21 Millimeter misst der Bildschirm, die Auflösung wird nicht genannt. Das Triband-Handy kann Daten nur per GPRS übertragen, weshalb sich die Nutzung mobilen Internets auf WAP-Seiten und einfache E-Mails beschränkt. Interessanterweise dürfen die aber nur 254 Zeichen lang sein – mehr wird nicht angezeigt. Die eingebaute Kamera wiederum kann man getrost ignorieren, dafür ist der integrierte MP3-Player praktisch. Denn das Neoi 906E besitzt immerhin 512 Megabyte an internem Speicher. Dieser kann zudem per microSD-Karte um bis zu 8 Gigabyte erweitert werden.

So ambitioniert das Handy ist – Design und kompakte Maße sind nicht alles. Erst recht nicht bei einem Handy mit QWERTZ-Tastatur. Wozu benötigt man diese denn? Zum Schreiben langer Texte wie in E-Mails oder Office-Dokumenten. Das ist aber aufgrund der Beschränkungen nur unzulänglich möglich, mangels irgendeines Datenbeschleunigers quälen sich die Dateien zudem im Schneckentempo durch die Leitung, Und auf dem Display im Briefmarkenformat können vielleicht fünf oder sechs Worte angezeigt werden – wer soll da vernünftig Texte tippen? Das Neoi 906E ist daher in sich unlogisch konstruiert und eignet sich allerhöchstens für die eine oder andere SMS oder als Verlegenheits-MP-Player...

von Janko

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