Motorola Krave ZN4 Test

(Handy)
Motorola Krave ZN4


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Produktdaten:
  • Funktionen / Typ: GPS, Touchscreen, …
  • Kamera: 2 MP
  • Datentransfer: WLAN, EDGE, GPRS
  • Standby-Zeit: 500 h
  • Gewicht: 130 g
  • Bauform: Klapphandy … mehr Infos

Einschätzung unserer Autoren

Motorola Krave ZN4
Technisch setzt Motorola beim Krave ZN4 auf Bewährtes

Technisch kann das Motorola Krave ZN4 kaum überraschen. Vom ungewöhnlichen Bedienkonzept mit den beiden übereinander gelagerten Touchscreens abgesehen ist das Krave ZN4 technische Durchschnittsware.

Die multimediale Ausrichtung ist dabei sichtlich auf musikalische Unterhaltung ausgerichtet: So besitzt das Gerät einen Media-Player für die Musikformate MP3, WMA, AAC, AAC+ sowie eAAC+ und die Videoformate WMV, MPEG4, H.263 sowie H.264. Eine 3,5mm-Klinkenbuchse erlaubt den Anschluss hochwertiger Kopfhörer, zusätzlich beherrscht das ZN4 Stereo-Bluetooth. Für Foto-Fans dagegen eignet sich das Motorola ZN4 aufgrund der mageren 2-Megapixel-Kamera nicht, und auch Datenübertragungen sind mangels UMTS nur im Schneckentempo möglich.

Ursprünglich hieß es, das Motorola ZN4 werde GPS und sogar Mobile TV bieten. Es verwundert, dass keine der deutschen Nachrichtenseiten diese beiden Features bislang erwähnt hat. Immerhin erwähnt aber der Netzbetreiber Verizon etwas von „GPS Enabled/E911“ in seinem Datenblatt – die 911 legt nahe, dass es sich um ein GPS-basiertes Notrufsystem handelt. Ob man das GPS-Modul dann nicht auch für andere Anwendungen nutzen kann?

Motorola Krave ZN4
Touchscreen auf durchsichtiger Außenklappe

Das Motorola Blaze ist nun offiziell als Krave ZN4 für den amerikanischen Netzbetreiber Verizon angekündigt worden. Herausragendstes Merkmal ist bei dem Klapp-Handy sicherlich der Touchscreen auf der durchsichtigen Außenklappe. Wie das Online-Portal Golem berichtet, könne das Handy daher auf zweierlei Arten bedient werden: Im aufgeklappten Zustand über den Haupt-Touchscreen mit 2,8 Zoll Größe und 240 x 400 Pixeln Auflösung oder im zugeklappten Zustand über den außen liegenden Touchscreen mit 240 x 320 Pixeln Auflösung. Ein Schiebeschalter verhindere die versehentliche Nutzung des äußeren Displays, die Bedienung erfolge zudem ausschließlich über die berührungssensitiven Bildschirme – Tasten seien nicht vorhanden.

So ganz genau erklärt hat Golem das Prinzip aber leider nicht. Vielleicht auch deshalb, weil irgendwie nicht ganz ersichtlich wird, wozu das Ganze gut sein soll? Man hat also im Grunde ein Touchscreen-Handy mit einer durchsichtigen Klappe versehen und damit ein ungewöhnliches Klapp-Handy kreiert, bei dem die Klappe das Display schützt. Soweit, so gut. Was aber soll der Touchscreen auf der Außenklappe? Und wieso ist die dann auch noch durchsichtig, so dass man ja ständig den unteren Touchscreen durchsehen müsste? So ganz einsichtig ist das nicht. Bislang hatte es auch geheißen, dass es sich lediglich um einen Touchscreen handle, der auch durch die transparente Klappe hindurch bedienbar sei – das klänge schon logischer.