Der US-Handy-Hersteller Motorola hat auf einen Schlag gleich vier neue Smartphones vorgestellt. Das Motorola Citrus ist darunter das kleinste Einstiegsmodell, das sich durch seinen „Öko-Faktor“ verkaufen soll. Denn wie der Hersteller betont, besteht das Citrus zum Teil aus recyceltem Plastik. Leider ist es damit aber nicht weit her: Tatsächlich bestehen nur 25 Prozent des Gerätes aus dem wiederverwendeten Material. Immerhin hat man aber bei Verpackung und Handbuch auf Alpapier gesetzt.
Davon abgesehen bietet das Motorola Citrus nichts, was nicht auch andere Geräte des Einsteigersegmentes vorweisen könnten. Dazu gehören 2G-Datenverbindungen (von 3G ist dagegen keine Rede), ein WLAN-Modul, ein GPS-Empfänger und natürlich ein 3 Zoll großer TFT-Touchscreen mit magerer QVGA-Auflösung. Fotos können mit einer 3-Megapixel-Kamera angefertigt werden; ein Media Player, ein Anschluss für 3,5mm-Klinkenstecker und Bluetooth ergänzen die Ausstattung.
Auch bei der Prozessorleistung zeigt sich das Motorola Citrus bescheiden: In ihm werkelt ein Chip mit 528 MHz Taktrate, was für ein Android-Gerät mit Version 2.1 gerade so ausreichen dürfte, zumal auf das System die hauseigene und recht anspruchsvolle MOTOBLUR-Oberfläche aufgesetzt wurde, welche insbesondere die Kommunikation mit den bevorzugten sozialen Netzwerken vereinfachen soll. Wer also hier zugreift, der tut dies vermutlich vor allem aufgrund der kompakten Maße und des leichten Öko-Faktors. Ein Preis oder ein Veröffentlichungsdatum für Deutschland sind noch nicht bekannt.
07.10.2010
























