Das Online-Magazin MobileBurn hat auf der CTIA Wireless 2010 in Las Vegas neben Platzhirschen wie dem HTC EVO 4G auch interessante Handys für den Massenmarkt aufstöbern können. Dazu gehört unter anderem das LG Remarq, ein preisgünstiger, aber auch sehr schlicht ausgestatteter Messenger, der das grüne Gewissen seiner Käufer beruhigen soll. Denn LG Electronics bewerbe das Handy als Öko-Modell, das aus recyceltem Plastik bestehe.
Tatsächlich aber, so schreibt zumindest MobileBurn, bestehe das Mobiltelefon nur zu 19 Prozent aus solchen Materialien – ein doch vergleichsweise geringer Anteil. Immerhin sollen aber am Ende des Lebenszyklus des LG Remarq rund 87 Prozent des Handys ihrerseits wieder recycelbar sein, was sich schon deutlich besser anhört. Darüber hinaus werde das Handy mit einer Software ausgeliefert, welche CO2-Einsparungen berechnen könne. Weiter geht MobileBurn darauf leider nicht ein, es könnte sich aber um eine ähnliche App wie bei anderen Öko-Handys von südkoreanischen Herstellern handeln, die hochrechnen, wie viel CO2 der Nutzer einspart, wenn er eine bestimmte Strecke läuft anstatt mit dem Auto zu fahren.
Der Rest des LG Remarq ist wahrlich wenig spannend. Die Hauptmerkmale des Handys sind laut MobileBurn eine ausziehbare QWERTZ-Tastatur, eine 1,3-Megapixel-Kamera, ein microSD-Kartenslot sowie Schnellzugriffe auf soziale Netzwerke wie Facebook oder Photobucket. Dementsprechend günstig wird das Handy aber auch: Zusammen mit einem neuen 2-Jahres-Vertrag sei das LG Remarq kostenlos zu haben.
25.03.2010






