Der ursprüngliche Listenpreis des Multifunktionsdruckers Lexmark X4875 hat sich knapp ein halbes Jahr nach seiner Markteinführung mittlerweile halbiert. Statt der vom Hersteller angesetzten 199 Euro kostet er derzeit bei amazon nur noch 99,97. Da trifft es sich gut, dass soeben auch Zdnet.de eine kleinen Test des Druckers veröffentlicht hat. Insgesamt erreicht der Drucker bei dem Test 8 von möglichen 10 Punkten. Zielgruppe des Druckers sind kleinere Büros, die den Tintenstrahldrucker auch zum Scannen und Kopieren einsetzen können. Fax ist nicht mit an Bord.
Ein für Büros besonders nützliches Feature ist die WLAN-Schnittstelle des Lexmark X4785. Es ist deshalb erfreulich, dass sie im Test sowohl bei Windows-PCs wie beim Mac problemlos funktionierte. Allerdings muss man sich vorher – und dies gilt nicht nur für die WLAN-Schnittstelle – mit einer etwas zeitintensiven Installationsprozedur herumschlagen, für die im Handbuch etwas beschönigend 30 Minuten angesetzt ist.
Die üblichen Abstriche muss man natürlich bei der von Lexmark beworbenen Druckgeschwindigkeit (30 S/W- / 27 Farbseiten pro Minute) hinnehmen. In der Praxis erreicht der Drucker bei normaler Abdeckung 4,2 Seiten /Minute, in dem von Lexmark zugrunde gelegten „Entwurfsmodus“ 12 pro Minute. Auf die erste Seite wartet man 21 (Normalmodus) beziehungsweise 12 Sekunden (Entwurf). Diese Werte sind recht ordentlich, und wenn es nicht auf extreme Schnelligkeit darauf ankommt, auch für Büros vertretbar. Farbausdrucke und Fotodrucke sind mit der 4-Farb-Kartusche nur „durchschnittlich“, hier empfiehlt sich der Kauf der optionalen Fotokartusche.
Unterm Strich empfiehlt sich also der Lexmark X4785 in der Tat für kleinere (Heim-)Büros, die jedoch, so die Einschränkung, kein großes Druckaufkommen haben. Denn der errechnete Seitenpreis von 5,2 Cent/Seite kommt auf Dauer teuer zu stehen – und drückt die Freude über die niedrigen Anschaffungskosten.
02.10.2008

























