Lenovo bietet immer wieder Notebooks an, die kein Betriebssystem bzw. nur eine DOS-Lizenz im Lieferumfang besitzen - so auch mit dem ThinkPad SL510 (NSL7MGE). Es macht auch Sinn, solche Geräte anzubieten, da genügend Nutzer noch eine Windows-Lizenz in der Schublade liegen haben oder lieber gleich zum kostenlosen Linux wechseln. Maßgeblich für den Käufer ist natürlich der attraktive Preis, der bei der Einsparung entsteht.
So kann Lenovo das ThinkPad SL510 (NSL7MGE) für rund 440 Euro (bei amazon) mit einer vorzeigbaren Hardware anbieten. Das Herzstück bildet ein Intel Core 2 Duo T6570 mit 2,1 GHz als echter Zweikerner im Gegensatz zur noch günstigeren Version mit Intel Celeron T3100. Hat man sein Betriebssystem sicher auf der 250 GByte großen Festplatte installiert, nutzt man bei dem 15,6 Zoll Display einen Desktop mit einer Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln. Hinzu kommen noch ein DVD-Brenner, ein analoger VGA-Port, Netzwerkanschluss, drei USB 2.0-Ports und die Audio-Buchsen. Damit ist aber auch schon Ende, denn bei dem Preis kann man kaum mehr verlangen. Ein zweiter DIMM-Slot ist noch für denjenigen frei, der die bestehenden 2 GByte Arbeitsspeicher noch erweitern möchte.
Ob teuer oder so günstig wie das SL510 (NSL7MGE), die ThinPads von Lenovo haben optisch einen besonderen Büro-Charme – man mag diesen oder rümpft nur die Nase. Bei dem Preis kann es aber egal sein, wie das Notebook aussieht, denn das Preis-Leistungsverhältnis ist genial.
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- Erschienen: 24.11.2010
- Details zum Test
„gut“
Preis/Leistung: „sehr gut“
„Mit dem ThinkPad SL510 hat Lenovo im Tor der günstigen Officenotebooks einen Volltreffer gelandet. Um ein gutes Preis-Leistungsverhältnis zu bewahren, verzichtet Lenovo auf neueste Leistungskomponenten und greift stattdessen auf günstigere und zugleich für die Zielgruppe ausreichend leistungsstarke Hardware zurück. ...“









