Einschätzung unserer Autoren
Kodak Zi 6
Sieht Rot
Der Hosentaschen-Camcorder Kodak Zi 6 wurde von den Testern der Internetseite camcorderinfo.com auf Herz und Nieren geprüft. Der Zi 6 zeigte bei einer Helligkeit von 3000 Lux unter Laborbedingungen krasse Farbabweichungen. Die Farben sahen alles andere als natürlich aus und fielen durch ihren krassen Stich ins Gelb-Rötliche auf. Vergleichbare Mini-Camcorder, wie der Creative Vado und der Flip Mino, schlugen sich in dieser Hinsicht deutlich besser. Da der Kodak Zi 6 nur einen automatischen Weißabgleich besitzt, kann der Besitzer diese Farbabweichungen leider kaum bekämpfen. Detailreichtum, aber keine weichen Bewegungen
Beim Detailreichtum der Videos konnte der Kodak Zi 6 jedoch auftrumpfen. Da er in High Definition aufnimmt, sind seine Bilder in der Tat recht gut aufgelöst. Bei Außenaufnahmen kommt dem kleinen Kodak auch der warme Farbton zugute: Hier stört der Farbstich weniger, vor allem wenn man beispielsweise die Atmosphäre eines warmen Nachmittags einfangen möchte. Bei der Aufzeichnung von Bewegungen sahen die Bilder oft ruckelig aus: Der Prozessor kann offensichtlich die Datenmengen eines HD-Bildes nicht immer verzögerungsfrei verarbeiten.
Kodak Zi 6
HD-Videokamera im Handyformat
Nein, das Kodak Zi6 ist kein Handy mit Videofunktion, sondern eine Mini-Cam – mit der man nicht telefonieren kann. Den Camcorder Kodak Zi6 hält der Nutzer auch ähnlich wie ein Handy hochkant und kann so das 2,4 Zoll große Display überwachen. Direkt unter dem Monitor befindet sich der Auslöser. In 80
Die Filme werden in 720 p mit 60 Bildern (Highdefinition Vollbild) in der Sekunde aufgenommen und auf SDHC-Karte abgespeichert. Kodak legt noch die PC-Software ArcSoft Media Impression bei. Mit ihr können die Videos geschnitten werden und einige wenige Effekte und Musikuntermalung sind nutzbar. Der Kodak Zi6 ist ein weiterer Camcorder für die Hosentasche, der vor allem auf YouTube-Nutzung ausgelegt ist. Ab August 2008 für etwa 180 Euro in den USA erhältlich, wartet er auf all die Hobbyfilmer, die ihre Werke mit Hochgeschwindigkeit um den Globus verbreiten wollen.




