Einschätzung unserer Autoren
JayTech Jay-Beam 33LED
Heimkino zum Kampfpreis
Das auf LCD-Technik basierende und mit LEDs bestückte Gerät soll eine Lichtleistung von 2000 ANSI-Lumen erreichen. Jay-Tech bescheinigt dem Projektor eine physikalische Auflösung von 800 x 600 Pixeln (SVGA), wobei sich laut Datenblatt auch 720p- und 1080p-Signale darstellen lassen. Weil die Signale interpoliert werden, muss man bei der Wiedergabe von Blu-ray-Filmen und anderen HD-Quellen einen Qualitätsverlust in Kauf nehmen. Die Bilder werden im 4:3 und auf Wunsch im 16:9 Format an die Wand geworfen. Der Beamer sollte mindestens 1,5 Meter und darf – will man ordentliche Ergebnisse erzielen – maximal 4,5 Meter von der Projektonsfläche entfernt stehen. Projektionen mit einer sichtbaren Diagonale zwischen 127 und 250 Zentimetern sind laut Hersteller kein Problem. Beim Kontrastverhältnis nennt das Unternehmen einen Wert von 1000:1. Ein manueller Fokus sorgt dafür, dass die Bilder klar und scharf dargestellt werden. Weil JAY-Tech außerdem eine Trapezkorrektur von 15 Grad integriert hat, kann man das Gerät etwas höher beziehungsweise niedriger platzieren und muss trotzdem keine verzerrten Bilder anschauen. Anschlusseitig führt der Bildwerfer einen VGA- und einen AV-Eingang, einen Komponenteneingang, S-Video und gleich zwei HDMI-Buchsen ins Feld. Im Betrieb soll das vier Kilogramm schwere Gerät maximal 120 Watt Leistung aufnehmen. Die LED-Lampen haben eine Lebenserwartung von bis zu 20000 Stunden, damit wäre der Projektor nahezu wartungsfrei.
Keine Frage: Heimkinofans, die bei der Wiedergabe einer Blu-ray kein Detail missen wollen, sind mit einem Full-HD-Beamer besser beraten. Natürlich muss man in diesem Fall deutlich tiefer in die Tasche greifen. Was die neue Einsteiger-Serie, zu der auch Jay-Beam 2LED, 88V, 100V und 66LED gehören, tatsächlich leistet, werden die ersten Test- und Erfahrungsberichte zeigen.