Die Bierzapfanlage Modell BD208 von Chambrer eignet sich laut Hersteller sowohl für Fässer, die bereits unter Druck stehen als auch für solche, bei denen der Druck mit einer CO2-Kapsel aufgebaut wird.
Zum Lieferumfang gehören zwei unterschiedliche Zapfsysteme. Beim Anbringen des passenden Systems – ob nun mit oder ohne Druck - sollte der Zapfhahn senkrecht stehen, sprich: geschlossen sein. Fällt die Entscheidung auf ein Fass ohne Druck, dann schraubt man die CO2-Kapsel (16 Gramm) in die mitgelieferte Halterung, anschließend platziert man Halterung samt Kapsel in der Öffnung rechts am Gehäuse und schließt den Deckel. Jetzt muss man sich bis zu 30 Minuten lang gedulden, erst dann darf der Regler zum Justieren der Druckluft in die gewünschte Position gedreht werden: Wer ein Fass mit Pils genießen will, benötigt vergleichsweise wenig Druck und dreht den Regler auf das kleinere Symbol (Bierglas), während Weizenbier mehr Druck braucht, was konsequenterweise nach dem größeren Symbol (ein Weizenglas) verlangt. Lässt der Druck nach, dann hat man das System falsch angeschlossen oder eine leere Kapsel erwischt. Wechselt man die CO2-Kapsel, die je nach Bierkonsum für ein bis zwei Fässer reicht, beziehungsweise nutzt man ein Fass, das bereits unter Druck steht, dann muss der Regler auf „0“ stehen. Die Zapfanlage sollte auf einer robusten, ebenen Fläche und in der Nähe einer Steckdose platziert werden. Ob sie mit Strom versorgt und das Bierfass gekühlt wird – Chambrer verspricht eine Temperatur zwischen zwei und fünf Grad Celsius - erkennt man an der seitlichen Kontrollleuchte gleich oberhalb vom CO2-Regler. Die Anlage selbst soll im eingeschalteten Zustand kaum zu hören sein.
Fraglich, ob die Anlage tatsächlich nicht zu hören ist, Test- oder Erfahrungsberichte zur BD208 gibt es bislang nicht. Wer nach einem System sucht, das sich für 5-Liter-Fässer mit und ohne Druck eignet, bekommt das Modell von Chambrer bei amazon für knapp 150 Euro.
10.08.2011





















