Einschätzung unserer Autoren
Beko DFN6632
Kleiner Kaufpreis, kleiner Wasserverbrauch
Dabei soll das Geschirr selbst im Sparmodus absolut sauber werden, wie Nutzer erfreut auf diversen Verkaufsplattformen zu berichten wissen. Wer also etwas mehr Zeit hat, kann enorm viel Wasser sparen und erhält trotzdem blitzblankes Geschirr und Besteck. Doch selbst der Wasserverbrauch im Fein-Spülgang kann sich sehen lassen, denn viele Topmaschinen werben zwar mit niedrigsten Verbrauchsdaten, ziehen dann aber im Normalspülgang schnell 15 oder 16 Liter. Da fällt der Mehrverbrauch beim DFN 6632 S erfreulich niedrig aus.
Bei der Bedienung überzeugt der Geschirrspüler wiederum mit einer großen Flexibilität beim Einräumen des Geschirrs. Variable Einstellungen dank höhenverstellbarer Körbe und einklappbarer Geschirrhalter ermöglichen die Anpassung der Raumgestaltung an die tatsächliche Nutzung von Geschirr. Auch größere Objekte passen so in die Maschine, die mit 13 Maßgedecken ohnehin sehr geräumig wirkt. Eine besondere Besteckablage im Unterkorb ergänzt dies stimmig. Insgesamt gibt es übrigens sechs verschiedene Programme, was einerseits nicht überfordert und andererseits eine gute Auswahl für verschiedene Anlässe bietet.
Einzig beim Stromverbrauch muss man ein paar Abstriche machen: Der Beko DFN 6632 S verbraucht im Jahr hochgerechnet rund 271 kWh Strom, was nicht mehr unbedingt zeitgemäß ist. Zwar prangt auf dem Energielabel ein A+, doch muss man dabei auch sehen, dass mittlerweile ein Großteil der Maschinen in der Klasse A+++ spült. Während der DFN 6632 S gegenüber der Klasse A+ somit bis zu 20 Prozent Strom einspart, sind es bei Topmaschinen 50 bis 60 Prozent. Angesichts eines niedrigen Kaufpreises von nur 369 Euro (Amazon) könnte man darüber allerdings auch hinwegsehen.