Herzstück des Asus K73TA-TY040V ist eine sogenannte APU aus AMDs Fusion-Reihe. Nachteil dieses Konzepts die vergleichsweise schwache Prozessorkomponente, allerdings darf man sich im Gegenzug auf eine durchaus passable dedizierte Grafik freuen.
Konkret handelt es sich um eine AMD Radeon HD 6650M. Sie wird über ein 128 Bit breites Interface mit separaten Speicherreserven versorgt (1 GByte GDDR3) und ermöglicht Anwendern, zumindest ältere Games recht flüssig zu spielen. Aktuellere Titel hingegen dürften eher kein Vergnügen sein, auch nicht bei reduzierten Detailstufen. Als Prozessor arbeitet ein A4-3300M, der über zwei Kerne verfügt und im Turbo Core-Modus mit bis zu 2,5 GHz taktet. Seine Leistungsfähigkeit ist recht begrenzt. Soll heißen: Jobs mit hoher Datenintensität benötigen mitunter viel Zeit, zum Beispiel die Umwandlung von Videos. Ein gut bestückter Arbeitsspeicher (4 GByte) und eine 500 GByte große Festplatte runden die Hardware ab.
Das Panel misst 17,3 Zoll, bietet eine gute Auflösung (1.600 x 900 Pixel) und verspricht mit seiner glänzenden Oberfläche eine lebendige Farbdarstellung. An Schnittstellen wiederum gibt es einen digitalen HDMI-Ausgang zur verlustfreien Bildübertragung an ein externes Display, eine analoge VGA-Buchse, den obligatorischen Kartenleser und drei USB-Ports. Von letzteren unterstützt dabei einer den modernen 3.0-Standard, über den sich flotte Datentransfers realisieren lassen. Ins Internet geht der 3,1 Kilogramm schwere Bolide schließlich per integriertem WLAN, auf den Funkstandard Bluetooth hat der Hersteller dagegen verzichtet. Wer entsprechende Peripheriegeräte anschließen möchte, muss also mit Kabelsalat rechnen.
Beim Asus K73TA-TY040V überzeugen Panel, Anschlussleiste und bis zu einem gewissen Grad die Grafikkarte, allerdings ist die Anwendungsleistung eher begrenzt. Wer damit leben kann, muss für das Notebook derzeit im Internet knapp 550 EUR auf den Tisch legen.
13.02.2012













