Linux-basierte Netbooks gab es schon einige, jedoch war das System dermaßen geschrumpft worden, dass es nur noch Tablet-PC-Charakter wie ein iPad hatte. Asus macht es diesmal komplett anders und spendiert dem R011PX ein komplettes Ubuntu in der Desktop Edition mit der Versionsnummer 10.10 (Oktober 2010). Dass ein ausgewachsenes Ubuntu bestens mit der Hardware zurechtkommt, haben schon viele User vorher gewusst, denen ein Windows OS einfach zu lahm auf einem Netbook war.
Mit dem matten Display kann das im August 2011 erscheinende Netbook ein weiteres Extra in die Waagschale der Kaufentscheidung werfen. Diese Panels sucht man leider oft vergeblich, wo sie doch gerade im Außeneinsatz so nützlich sind. Das mit LED-Hintergrundbeleuchtung arbeitende 10,1 Zoll große Display löst mit 1.024 x 600 Bildpunkten auf und wird von einem Intel GMA 3150 Grafikchip gespeist. Sowohl optisch als auch in puncto Verarbeitung bleibt Asus seinen Eee-PC-Standards treu und liefert ein stabiles Gehäuse, das in mattem Weiß oder Schwarz erhältlich ist. Die Chiclet-Tastatur hat sich ebenso bewährt wie das in die Handauflage integrierte Touchpad. Mit dem einkernigen Intel Atom N455 Prozessor arbeiten 2 GByte DDR3-Arbeitsspeicher, die für genügend Performance unter Ubuntu sorgen können. Die SATA-Festplatte ist mit 320 GByte gut dimensioniert und bietet einiges an Speicherplatz an. Zur Kommunikation stehen 100Mbit-LAN und schnelles WLAN, jedoch kein Bluetooth zur Verfügung. Lautsprecher und Mikrofon sind im Netbook integriert, können aber auch durch externe Geräte erweitert werden. Im Weiteren stehen drei USB 2.0- und VGA-Port zur Verfügung, sowie ein MMC- und SD(HC)-CardReader. Der 3-Zellen-Akku soll es auf vier Stunden Dauerbetrieb ohne Steckdose schaffen.
Das Beste kommt zum Schluss: für nur 199 Euro (bei amazon) kann man das flotte Ubuntu-Netbook schon erwerben und erhält zwei Garantie dazu.
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- Erschienen: 26.09.2011 | Ausgabe: 21/2011
- Details zum Test
ohne Endnote
„... Der Akku hielt im Leerlauf drei Stunden durch; bei Volllast für den Prozessorwar nach zweieinhalb Stunden Schluss. Im Leerlauf ist das Gerät kaum hörbar ...“







