Einschätzung unserer Autoren
Asus Crosshair IV Formula
Einstieg in die Gamer-Klasse
Allein die rot-schwarze Optik des Mainboards ist schon atemberaubend und soll die Leistungsfähigkeit verdeutlichen. Sehr große miteinander per Heatpipe verbundene Kühlkörper von den Spannungswandlern zu North- und Southbridge vermitteln jedem OverClocker, dass er sich gelassen an den Einstellungen des Motherboards austoben kann. Der AMD 890FX-Chipsatz ist bestimmt noch nicht veraltet und bietet so dem User allein sechs SATA3-Ports mit 6 Gbps an, um bei den Laufwerken entsprechende Performance zu ermöglichen. Den einzelnen SATA2-Pfosten kann man dann für das optische Laufwerk nutzen. Sehr praktisch ist die Q-Dimm-Technik, bei der nur die oberen RAM-Clips beweglich sind und somit eine Kollision mit überlangen Grafikkarten verhindert. Auch wenn im linken unteren Bereich ein schimmernder Supreme-FX-aufkleber den Soundchip ziert, handelt es sich keineswegs um einen vollwertigen X-FI-Soundchip, sondern nur um einen VIA VT2020.
Reichhaltig ist jedoch die PCI-Express-Ausstattung die gleich vier Steckplätze anbietet. Davon arbeiten zwei mit vollen 16 Lanes, wodurch maximales Crossfire mit zwei Grafikkarten möglich wird – bei dreifacher Bestückung muss man auf x16-x8-x8 Lanes runterschrauben. Der AM3-Sockel nimmt PhenomII, AthlonII und Sempron 100 Prozessoren auf. Die vier RAM-Slots sind bis 16 GByte bei DDR3-Modulen mit 2.000 MHz bestückbar. Des weiteren befindet sich ein Start- und Reset-Button, sowie ein kleiner roter Taster, der das Booten mit einem vorkonfigurierten OC-Setup ermöglicht. Trotz High-End-Anspruch findet man nur einen LAN-Adapter von Marvel vor. Zwei USB 3.0 Ports sind am Backpanel vertreten, wie auch eSATA, FireWire und sechs Audio-Ports inklusive optischem Ausgang.
Aus bietet für kleines Geld ein ausgereiftes Gaming-Mainboard für Sockel AM3 an, das hervorragende Overclocking-Funktionen besitzt, aber auch im Normalbetrieb ausgezeichnete Leistungen abliefert.






