Asus Crosshair IV Formula Test

(Motherboard)
Asus Crosshair IV Formula

sehr gut (1,4) 11 Tests 11/2010

16 Meinungen
(sehr gut)
Produktdaten:
  • Sockeltyp: Sockel AM3
  • Formfaktor: ATX
  • RAM-Typ: DDR3
  • Features: Übertaktungs … mehr Infos

CHIP
Heft 12/2010
Platz 3 von 24
Spitzenklasse (96,3 von 100 Punkten)

Ausstattung (40%): 97 von 100 Punkten;
Leistung (35%): 93 von 100 Punkten;
Handhabung (25%): 100 von 100 Punkten.

PC Games Hardware
Heft 11/2010
Platz 1 von 4
Note: 1,44

Preis/Leistung: „befriedigend“, „Top-Produkt“

Ausstattung (20%): 1,82;
Eigenschaften (20%): 1,35;
Leistung (60%) : 1,34.

CHIP
Heft 9/2010
Platz 2 von 9
„sehr gut“

PC Games Hardware
Heft 9/2010
Platz 1 von 10
Note: 1,44

Preis/Leistung: „befriedigend“, „Top-Produkt“

Info: Dieses Produkt wurde von PC Games Hardware in Ausgabe 11/2010 erneut getestet mit gleicher Bewertung.

Technic3D
7/2010
4 Produkte im Test
90,5%

Preis/Leistung: 90%, „Gold Award“

„Positiv: umfangreiche Ausstattung; USB 3.0.
Negativ: X-Fi SupremeFX nur Softwarelösung; AHCI per Default deaktiviert .“

Toms Hardware Guide
6/2010
5 Produkte im Test
ohne Endnote

„Hartgesottene Overclocker könnten das Crosshair IV Formula an die Spitze ihrer Wunschliste setzen, auch wenn es unseren einfachen Overclocking-Test nicht gewonnen hat. Dafür stellt dieses Board weit höhere CPU-Spannungen zur Verfügung, die man beispielsweise bei einer Kühllösung mit flüssigem Stickstoff einsetzen würde, wie es bei Overclocking-Wettbewerben üblich ist. ...“

PC Games Hardware
Heft 7/2010
Platz 3 von 5
3,5 von 5 Sternen

Preis/Leistung: „befriedigend“

„Plus: Günstiger als 1366- oder 1156-High-End-Boards; Sehr gute OC-Funktionen.
Minus: Wie bei allen AMD-Chips ist SLI nicht möglich.“

PC Games Hardware
Heft 6/2010
Platz 1 von 8
Note: 1,36

Preis/Leistung: „befriedigend“, „Top-Produkt“

„Plus: OC-Potenzial; Tolle Lüftersteuerung.
Minus: Hoher Preis.“

Hardwareluxx.de
4/2010
2 Produkte im Test
ohne Endnote

„Wer auf der Suche nach dem wohl derzeit besten und schnellsten AM3-Mainboard ist, der ist beim ASUS Crosshair IV Formula genau richtig. Der Verzicht auf die integrierte Grafik gibt den Weg für andere Features frei. Die umfangreichen Overclocking-Einstellungen im BIOS sind nur eines davon. Ebenfalls positiv hervorzuheben ist der niedrige Idle-Stromverbrauch. USB 3.0 und SATA 6 GBit/s sind in dieser Klasse obligatorisch. ...“

Hartware.net
4/2010
Einzeltest
8,9 von 10 Punkten

Preis/Leistung: 4 von 10 Punkten, „Hartware Top Product“

„Zugegeben, ROG Connect ist nicht lebensnotwendig, aber eine geniale Erfindung, wenn es um Enthusiasten geht. So ist es ohne Probleme möglich, den PC im laufenden Betrieb zu übertakten oder Parameter wie Spannungen und Temperaturen zu überwachen. Der Preis von 180 Euro erscheint da angemessen, weshalb sich das ASUS Crosshair IV Formula die Auszeichnung als "Hartware TOP Product" absolut verdient hat.“

AwardFabrik
4/2010
Einzeltest
27 von 30 Punkten

Preis/Leistung: 8 von 10 Punkten, „Golden Wheel“

„ASUS hat es mit dem Crosshair IV Formula geschafft, die nun in der vierten Auflage erscheinende Crosshairserie erfolgreich fortzuführen. Die Ausstattung der High-End Platine ist sehr gut, die Performance stimmt und durch den 890FX Chipsatz können gerade auch beim Speicheroverclocking deutliche Verbesserungen erzielt werden. Als wohl bestes Feature ist das neue ROG Connect anzuführen. Die Vielzahl an Einstellungen ‚on the fly‘ so komfortabel und reibungslos verändern zu können, ist bisher in der Form noch nicht möglich gewesen. Für den absoluten Enthusiasten und ultimativen Tweaker also nahezu ein Muss. ...“

Benachrichtigung bei neuem Test

Meinungen (16)

Einschätzung unserer Autoren

Asus Crosshair IV Formula
Einstieg in die Gamer-Klasse

Mit dem AMD 890FX-Chipsatz gehört das Crosshair IV nicht mehr zu den Topmodellen der Gaming-Szene, jedoch war es im Jahre 2010 noch das Non-Plus-Ultra für AMD-CPUs und räumte jede Menge Ehrungen ab. Inzwischen ist das Folgemodell V Formula bereits auf dem Markt und ermöglicht so, den idealen Einstieg in die Gamer-Klasse bei geringen Ausgaben. Wer sich für eine Umrüstung mit seinem AMD-Prozessor interessiert, muss lediglich 120 Euro dafür investieren.

Allein die rot-schwarze Optik des Mainboards ist schon atemberaubend und soll die Leistungsfähigkeit verdeutlichen. Sehr große miteinander per Heatpipe verbundene Kühlkörper von den Spannungswandlern zu North- und Southbridge vermitteln jedem OverClocker, dass er sich gelassen an den Einstellungen des Motherboards austoben kann. Der AMD 890FX-Chipsatz ist bestimmt noch nicht veraltet und bietet so dem User allein sechs SATA3-Ports mit 6 Gbps an, um bei den Laufwerken entsprechende Performance zu ermöglichen. Den einzelnen SATA2-Pfosten kann man dann für das optische Laufwerk nutzen. Sehr praktisch ist die Q-Dimm-Technik, bei der nur die oberen RAM-Clips beweglich sind und somit eine Kollision mit überlangen Grafikkarten verhindert. Auch wenn im linken unteren Bereich ein schimmernder Supreme-FX-aufkleber den Soundchip ziert, handelt es sich keineswegs um einen vollwertigen X-FI-Soundchip, sondern nur um einen VIA VT2020.

Reichhaltig ist jedoch die PCI-Express-Ausstattung die gleich vier Steckplätze anbietet. Davon arbeiten zwei mit vollen 16 Lanes, wodurch maximales Crossfire mit zwei Grafikkarten möglich wird – bei dreifacher Bestückung muss man auf x16-x8-x8 Lanes runterschrauben. Der AM3-Sockel nimmt PhenomII, AthlonII und Sempron 100 Prozessoren auf. Die vier RAM-Slots sind bis 16 GByte bei DDR3-Modulen mit 2.000 MHz bestückbar. Des weiteren befindet sich ein Start- und Reset-Button, sowie ein kleiner roter Taster, der das Booten mit einem vorkonfigurierten OC-Setup ermöglicht. Trotz High-End-Anspruch findet man nur einen LAN-Adapter von Marvel vor. Zwei USB 3.0 Ports sind am Backpanel vertreten, wie auch eSATA, FireWire und sechs Audio-Ports inklusive optischem Ausgang.

Aus bietet für kleines Geld ein ausgereiftes Gaming-Mainboard für Sockel AM3 an, das hervorragende Overclocking-Funktionen besitzt, aber auch im Normalbetrieb ausgezeichnete Leistungen abliefert.