Mit 12,9 Millimetern Gehäusetiefe ist der AOC e243F genau so schlank und rank wie zum Beispiel der S222HQL von Acer oder der E2360V von LG Electronics. Möglich macht dies bei allen drei Bildschirmen die zur Zeit im Monitorsegment angesagt LED-Hintergrundbeleuchtung, die im Gehäuse platzsparend untergebracht werden kann. Lediglich der Standfuß verhindert, dass die Monitore auf dem Schreibtisch so gut wie gar nicht mehr ins Auge fallen – doch auch für dieses Manko hat sich AOC eine pfiffige Lösung einfallen lassen.
Der Standfuß des e2343F kann nämlich um 90 Grad nach hinten geklappt werden und dient in diesem Fall dann zugleich als Wandhalterung – praktisch, sofern der Schreibtisch unmittelbar an diese angrenzt. Außerdem erfolgen alle Menüeinstellungen über berührungsempfindliche Tasten, die wiederum nicht, wie herkömmlich, am unteren Gehäuserand zu finden sind, sondern von AOC ebenfalls in den Standfuß integriert wurden.
Der schlanke Aufbau sowie das in Schwarz/Weiß gehaltene Gehäuse lassen den e2343F zu einem wahren Schmuckstück werden, dem ohne zu Zögern auch eine uneingeschränkte Wohnzimmertauglichkeit zugebilligt werden muss. Ausgestattet mit einem schnellen TN-Panel mit den üblichen soliden Standardwerten, einer Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixeln) sowie einem Seitenverhältnis von 16:9, bietet sich der e2343F also auch zugleich als Bildschirm für Heimkinoanlagen an – zumindest in kleineren Räumen.
Die Wandhalterung jedenfalls dürfte sich in diesem Kontext durchaus sehr schnell bewähren beziehungsweise zu einem Kaufargument werden – zumal der attraktive 23-Zöller recht günstig kommt. Selbst wenn man die leider fehlende HDMI-Schnittstelle mit in Betracht zieht, sind die bei Internethändlern für den e2343F veranschlagten Preise zwischen 160 und 180 Euro Top-Angebote. Zum Vergleich: Der lang nicht so schmucke Acer S222HQL kommt bei Amazon auf 175 Euro und für den LG Electronics E2360V werden sogar 224 Euro fällig.
29.10.2010

























