Einschätzung unserer Autoren
Acer Liquid Metal
Top-Smartphone zum Schnäppchenpreis
Doch handelt es sich dabei um den starken Qualcomm-MSM7230-Chipsatz, der auch im neuen HTC Desire Z arbeitet und überraschenderweise in Tests Bestnoten für seine Gesamtperformance erhält. Sicher stellen dies im neuen Acer-Flaggschiff 512 Megabyte Arbeitsspeicher und der Adreno-205-Grafikbeschleuniger, die den Chipsatz wirkungsvoll ergänzen. Dies ermöglicht auch den Einsatz der neuen Acer-UI 4.0, welche Android 2.2 vollkommen verdeckt und mit aufwendigen 3D-Animationen lockt. Sie soll die Bedienung vereinfachen und zeigt mehr Infos auf dem Lockscreen an.
Das Display kann mit seinen 3,6 Zoll zwar nicht ganz mit der aktuell sehr beliebten 4-Zoll-Klasse mithalten, bietet jedoch dank einer Auflösung von 480 x 800 Pixeln genügend Schärfe und sollte für die meisten Anwendungen vollkommen ausreichen. Bei den Datenverbindungen wiederum zeigt das Acer Liquid MT die Stärke der Acer-Handys: Die Daten rauschen mit bis zu 14,4 MBit/s über die Funkleitung – das ist noch immer beileibe nicht Standard bei modernen Smartphones. Die meisten schaffen nur die Hälfte dieses Wertes. Noch schneller wird es mit dem neuen WLAN-n-Standard.
Multimedia-Freunde wiederum finden in dem Gerät eine 5-Megapixel-Kamera mit LED-Blitzlicht und HD-Videofähigkeit (720p) vor. Ergänzt wird dies um den obligatorischen Media Player, der natürlich auch HD-Videos wiedergeben kann. Daten können zudem mit uPnP und DLNA direkt an geeignete Geräte wie Fernseher oder Beamer übertragen werden. Damit das Ganze nicht zu schnell zur Ermüdung führt, ist das Acer Liquid Metal mit einem 1.500 mAh starken Akku ausgestattet. Und das Beste: Mit kaum 335 Euro (Amazon) ist das Smartphone so günstig wie kaum ein anderes in dieser doch gehobenen Leistungsklasse.
Acer Liquid Metal
Android-Smartphone mit anspruchsvollem UI
Damit das Acer Liquid Metal die 3D-Animationen auch flüssig und vor allem ausdauernd wiedergeben kann, soll es über einen MSM7230-Prozessor mit 800 MHz Taktrate verfügen, der im stromsparenden 45-Nanometer-Verfahren hergestellt wird. Unterstützt werde dieser von einem Adreno-205-Grafikbeschleuniger und 512 Megabyte DDR-RAM. Das Display soll zudem mit 3,61 Zoll recht üppig ausfallen und zudem eine Auflösung von 480 x 800 Pixeln bei 16 Millionen Farben Farbtiefe darstellen. Natürlich biete es dank kapazitiver Technologie auch Multitouch-Bedienung.
Alles in allem scheint das Acer Liquid Metal ein viel versprechendes Handy zu werden. Zumindest aber dürfte es ein würdiger Nachfolger des Acer A1 Liquid werden, das derzeit schon für Preise ab 278 Euro auf Amazon zu haben ist. Mal sehen, ob das Liquid Metal ähnlich attraktiv angepriesen werden wird.


