Das Wichtigste auf einen Blick:
- Vielseitig einsetzbar (Hammerbohren, Meißeln, Bohren in Holz, Schrauben)
- Bürstenlose Motoren im mittleren und oberen Segment Standard
- Profigeräte sind den DIY-Geräten beim Bohren in Beton überlegen
- Mit Solo-Geräten lässt sich Geld sparen
- Herstellerübergreifende Akku-Systeme inzwischen ein relevantes Kaufargument
Akku-Bohrhämmer sind vielseitig einsetzbar. (Bildquelle: bosch-do-it.de)
Akku-Bohrhämmer sind – wie alle Bohrhämmer – speziell für das Arbeiten in harten Materialien wie Beton oder Stein konzipiert. Das stellt hohe Anforderungen an die Leistungsfähigkeit der Geräte. Deshalb ist es wichtig, bei kabellosen Bohrhämmern auf die Motorstärke und die Bohrergebnisse in verschiedenen Materialien zu achten. Die Akkus sollten eine ordentliche Kapazität besitzen, und das Ladegerät muss in der Lage sein, einen Ersatzakku zügig wieder aufzuladen. Der große Vorteil dieser Geräteklasse liegt darin, dass Sie auch an schwer erreichbaren Stellen ohne störende Kabel bequem arbeiten können.
Wie beurteilen Fachmagazine Akku-Bohrhämmer?
In Praxistests von Fachzeitschriften spielen kompakte Akku-Bohrhämmer ihre Stärken beim Hammerbohren, Meißeln, Holzbohren sowie Schrauben aus. Abhängig vom Hersteller und der Ausstattung bieten sie eine erstaunliche Vielseitigkeit.Das wichtigste Kriterium sind die Leistungen beim Hammerbohren, bei dem insbesondere Löcher in Beton gebohrt werden, sowie beim Stemmen und Meißeln, zum Beispiel um Fliesen von Wand oder Boden zu entfernen. Bei diesen zentralen Funktionen sollte der Bohrhammer ohne Abstriche überzeugen.
Profimaschinen von DeWalt, HiKOKI und Festool übertrumpfen Heimwerkergeräte beim Betonbohren deutlich, weil sie für dauerhafte und schwere Belastungen entwickelt wurden. Für Hobbyhandwerker sind insbesondere Modelle von Bosch (grün) und Ryobi empfehlenswert, die in Vergleichstests oft vorne mit dabei sind. Auch Werkzeuge aus dem Discountersegment bieten mittlerweile eine gute Qualität und glänzen als Preis-Leistungs-Sieger.
Akku-Bohrhämmer arbeiten heute überwiegend mit 18 Volt – dieser Spannungsstandard hat sich sowohl im Heimwerker- als auch im semiprofessionellen Bereich durchgesetzt. Leistungsstarke Profigeräte setzen inzwischen auch auf 36-Volt-Systeme (z. B. HiKOKI Multi Volt), die noch höhere Leistungsreserven bieten. Wenn Sie einen Akku mit hoher Kapazität in Amperestunden (Ah) wählen, sind Sie bestens ausgestattet. Eine Kapazität von 4,0 bis 5,0 Ah ist empfehlenswert, wenn Sie den Bohrhammer häufig einsetzen möchten. Ideal ist auch ein zusätzlicher Wechselakku, damit Sie ohne Unterbrechung weiterarbeiten können, während der erste Akku lädt.
Beim Kauf eines Akku-Bohrhammers für den mittleren oder gehobenen Anspruch sollten Sie auf einen bürstenlosen Motor (Brushless) achten. Dieser arbeitet effizienter, erzeugt weniger Wärme und ist nahezu wartungsfrei, da keine Kohlebürsten verschleißen. Das verlängert die Lebensdauer des Geräts spürbar und steigert die Akkulaufzeit.
Was ist bei den Akkus besonders wichtig?
Die meisten Akku-Bohrhämmer werden mit zwei Akkus und einem Ladegerät geliefert. Die Kapazität der Akkus liegt aktuell meist zwischen 2,0 und 5,0 Amperestunden. Dabei gilt: Bei gleicher Kapazität ist ein Akku mit höherer Spannung leistungsfähiger. So kann man beispielsweise mit einem 18-Volt-Akku mit 2,0 Ah mehr Löcher bohren als mit 12 Volt und 2 Ah.Geräte ohne Akku und Ladegerät (sogenannte Solo- oder Basismodelle) sind eine sinnvolle Wahl, wenn Sie bereits ein akkubetriebenes Gerät wie einen Akku-Bohrschrauber besitzen. Allerdings bedeutet dies, dass Sie sich meist für ein herstellerspezifisches Akku-System entscheiden – Akkus von unterschiedlichen Marken sind in der Regel nicht kompatibel.
Jeder Hersteller setzt auf eigene Akku-Serien. Es gibt jedoch auch herstellerübergreifende Kompatibilitätsinitiativen wie AMPShare (Bosch Professional, Makita u. a.) oder CAS (Metabo und kompatible Marken), die das Teilen von Akkus über mehrere Werkzeuge verschiedener Marken ermöglichen. Vor dem Kauf lohnt es sich daher, auf die Gerätevielfalt und das System eines Herstellers zu achten, um später beim Erwerb weiterer Werkzeuge Geld zu sparen. Hilfreich ist auch eine LED-Ladezustandsanzeige, damit Sie jederzeit den Akkustand im Blick haben. Die Ladezeit ist je nach Ladegerät unterschiedlich und reicht oft von schnellen 30 Minuten bis zu 3 Stunden. Schnellladegeräte ermöglichen zügiges Nachladen, kosten jedoch in der Regel mehr als herkömmliche Ladegeräte.
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Welche Ausstattungsmerkmale sind bei einem Akku-Bohrhammer wichtig?
- Akku mit Ladegerät und idealerweise einem Zusatzakku
- bürstenloser Motor (Brushless) für höhere Effizienz und längere Lebensdauer
- ergonomische, handliche Konstruktion
- schneller und unkomplizierter Zubehörwechsel
- einfache Bedienung
- hochwertiges Zubehör, wie passende Bohrer
- eventuell ein Schnellspannbohrfutter für runde Bohrer oder Bits
Wie preislich sind Akku-Bohrhämmer angesiedelt?
Einfache Einsteigergeräte für gelegentliche DIY-Einsätze sind ab etwa 45 Euro erhältlich, allerdings meist ohne Akku und Ladegerät. Diese kosten zusätzlich etwa 30 bis 50 Euro. Für ambitionierte Heimwerker sind Akku-Bohrhämmer ab rund 150 bis 200 Euro verfügbar. Nach oben hin gibt es keine feste Grenze – Profi-Modelle können weit über 500 Euro kosten.Ein Bohrhammer aus dem oberen Preissegment ist nicht immer nötig. Benötigen Sie temporär mehr Leistung, können Sie auch bei Werkzeugverleihern in Baumärkten günstig Profi-Geräte ausleihen – oft inklusive Einweisung.
Wenn Sie erfahren möchten, wie Sie das Wandmaterial richtig bestimmen oder welche Dübel und Bohrer sich für Ihre Wand am besten eignen, empfehlen wir unseren Ratgeber zum Thema Bohren. Dort finden Sie zahlreiche Tipps für perfekte Löcher mit einfachen Grundregeln.

















