Objektive im Vergleich: Viel Licht, aber auch Schatten

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Amateure mit vergleichsweise lichtschwachen Zoomobjektiven wollen sich häufig als Ergänzung ein hoch geöffnetes Standardobjektiv zulegen. Wir haben deshalb vier Festbrennweiten mit Öffnungen zwischen 1,4 und 2 getestet und erlebten dabei mehrere Überraschungen.

Was wurde getestet?

Im Test waren vier Objektive mit den Bewertungen 2 x „gut“ und 2 x „sehr gut“. Testkriterien waren Optik und Mechanik.

  • EF 28mm f/1.8 USM

    Canon EF 28mm f/1.8 USM

    • Objektivtyp: Standardobjektiv;
    • Bauart: Festbrennweite;
    • Brennweite: 28mm

    „sehr gut“

    Preis/Leistung: „gut“

    „Ordentliche optische Leistungen bietet das Canon, insbesondere dann, wenn man auf Blende 4 abblendet. Dies ist vor allem beim Vollformatsensor angeraten.“

  • AF Nikkor 35 mm 1:2D

    Nikon AF Nikkor 35 mm 1:2D

    • Objektivtyp: Standardobjektiv;
    • Bauart: Festbrennweite;
    • Brennweite: 35mm;
    • Bildstabilisator: Ja;
    • Autofokus: Ja

    „gut“

    Preis/Leistung: „gut“

    „Trotz seiner ‚nur‘ mittleren Lichtstärke von 2,0 und der festen Brennweite steigert sich die optische Leistung des Nikkors, je weiter man abblendet.“

  • 30mm F1,4 EX DC HSM

    Sigma 30mm F1,4 EX DC HSM

    • Objektivtyp: Standardobjektiv;
    • Bauart: Festbrennweite;
    • Kamera-Anschluss: MFT;
    • Brennweite: 30mm;
    • Autofokus: Ja

    „gut“

    Preis/Leistung: „gut“

    „Trotz seiner hohen 1,4er-Lichtstärke ist das Sigma nur in Ausnahmefällen für Offenblendfotografie geeignet.“

  • EX 28 mm/1,8 DG Makro

    Sigma EX 28 mm/1,8 DG Makro

    • Objektivtyp: Weitwinkelobjektiv;
    • Bauart: Festbrennweite

    „sehr gut“

    Preis/Leistung: „sehr gut“

    „Auch beim Sigma 1,8/28 mm zeigen sich Offenblendenschwächen insbesondere am Vollformatsensor. Nach Möglichkeit wird Abblenden empfohlen.“

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