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Unser Fazit
25.10.2013
Unold Classic 86 203
Retrodesign zum Verlieben
„Knutschkugel“ nennt der Hersteller den neuesten Zuwachs zu seinem Sortiment an Heizventilatoren. Der Grund dafür ist das sofort ins Auge stechende Retro-Design des Heizlüfters 86203 in Form einer Kugel, das zusätzlich mit der knallroten Farbgebung des Gehäuses die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Der Ventilator führt daher zur Betonung des Designaspekt zusätzlich die Bezeichnung „Classic“ im Produktnamen, die ebenfalls dazu beitragen soll, sich in den Heizlüfter sofort zu verlieben.
Technische Ausstattung
Unter der schönen, die Augen schmeichelnden und das Herz erhebenden Oberfläche steckt die dem Stand der Zeit angemessene Technik, wobei der Heizlüfter auf die klassische Heizwendel und nicht auf Keramikplatten setzt. Wie bei den meisten Modellen in diesem Segment stehen dem Benutzer zwei Heizstufen zur Verfügung, außerdem kann der Heizlüfter, zum Beispiel im Sommer, auch als Lüfter eingesetzt werden. Er verfügt nämlich über eine Kaltstufe mit ausschließlicher Ventilatorenfunktion. Sollte das Gerät aus Versehen einmal umkippen, schaltet er sich sofort ab – gut zu wissen für Haushalte mit kleinen Kindern sowie Haustieren, die sich nicht 100 Prozent in ihren Bewegungen und Reaktionen kontrollieren lassen. Damit sich die heiße Luft besser im Raum verteilt, kann ferner eine Oszillation zugeschaltet werden. Der Heizlüfter verteilt dann anschließend die Warmluft durch Schwenkbewegungen in einem Radius von 75 Grad. Ein Thermostat ist ebenfalls vorhanden, das heißt, der Heizlüfter kontrolliert die Zimmertemperatur und schaltet sich automatisch ab, sobald sie überschritten und ein, sobald sie unterschritten wird. Ein praktischer Tragegriff rundet das Ausstattungspaket ab.
Fazit
Wie sich leicht erkennen lässt, beschränkt sich der Unold auf die Basisausstattung, die von einem Heizlüfter erwartet werden darf. Komfortfunktionen wie etwa einen Timer oder eine Fernbedienung sind Fehlanzeige. Weil das Datenblatt nicht ausdrücklich einen Spritzwasserschutz erwähnt, kann zudem davon ausgegangen werden, dass sich das Gerät weniger gut für den Einsatz in einem Bad eignet. Die Bedienung ist äußerst simpel und selbstsprechend, alle Funktionen werden über eine Schalter eingestellt. Kurzum: Letztendlich ist tatsächlich das Design der Hauptakzent, der Kunden von der Anschaffung des Heizlüfters überzeugen soll. Dass dabei zwischen 50 und 55 EUR (Amazon) fällig werden belegt wieder einmal aufs Neue, dass für gutes oder zumindest originelles Design etwas mehr als der Durchschnitt auf den Tisch geblättert werden muss – und für Retrodesign erst recht.