Der DVB-T-Receiver Smart MX 52 ist PVR-ready, die USB-Schnittstelle befindet sich hinten am Gerät. Schließt man hier eine externe Festplatte an und wechselt in den Standby-Modus, dann wird die Festplatte nicht länger mit Spannung versorgt und schaltet sich ab.
Vorteil: Man schont die Festplatte und spart Strom. Nachteil: Programmierte Aufnahmen starten im Standby – wenn die Initialisierung der Festplatte zu lange dauert - nicht immer von selbst. Ist der Receiver in Betrieb, dann funktionieren Aufnahme (PVR = Personal Video Recorder) und zeitversetztes Fernsehen (Timeshift) problemlos. Das Gerät kommt mit MPEG-, DAT-, VOB- und AVI-Dateien zurecht, MP3-Musiktitel oder JPEG-Fotos lassen sich laut Datenblatt nicht abspielen. Neben der USB-Schnittstelle, einem Antenneneingang und einem passenden Ausgang zum Durchschleifen des Signals, hat der Hersteller eine Scart-Buchse und einen koaxialen Digitalausgang verbaut. In Sachen Handhabung darf man sich auf 1000 Programmspeicher für TV- und Radiosender, auf sieben Favoritenlisten, auf einen elektronischen Programmführer mit vier Sleep- und acht Event-Timern, auf Videotext-Unterstützung und natürlich auf eine Fernbedienung freuen. Im Standby soll das 16 Zentimeter breite und nur 3,5 Zentimeter hohe Gerät weniger als ein Watt Leistung aufnehmen.
Dass die Aufnahmen aus dem Standby nicht immer von selbst starten, ist sicherlich ein Nachteil. Ansonsten gibt sich das Gerät keine Blöße: Das Bildschirmmenü ist übersichtlich, der Empfang sauber, die Qualität der bewegten Bilder ordentlich. Bei amazon bekomt man den Smart MX 52 für knapp 50 Euro. Wer das zu teuer findet, sollte einen Blick zum ebenfalls PVR-fähigen Xoro HRT 1285 riskieren, den amazon zur Zeit schon für 30 Euro anbietet.
19.10.2010


