Pünktlich zum Jahresstart 2014 wirft Philips mehrere neue HiFi-Geräte auf den Markt. Eines davon ist die Kompaktanlage MC151. Sie kostet bei Amazon derzeit gerade mal 100 EUR und bietet auf funktionaler Ebene unter anderem ein klassisches Kassettendeck.
Keine Digitalisierungsfunktion
Wer sich nicht von seinen Altbeständen trennen möchte, dürfte das Deck zu schätzen wissen, allerdings ist es leider nicht möglich, die Tonbänder zu digitalisieren und anschließend auf einen USB-Stick zu kopieren. Das Laufwerk wiederum sitzt unter einer Klappe auf der Gehäuseoberseite und verarbeitet gewöhnliche CDs sowie gebrannte Rohlinge mit MP3-Dateien (CD-R/RW), zudem unterstützt es einige interessante Möglichkeiten zur Musikwiedergabe – etwa eine Repeat-, eine Shuffle- und eine Programmfunktion. Darüber hinaus ist eine Tuner für UKW- und MW-Frequenzen verbaut, wobei man 40 Sender abspeichern kann. Schade jedoch: Der moderne Digitalstandard DABplus bleibt leider außen vor.Kaum Schnittstellen
Auf Einsteigerniveau präsentiert sich auch der Anschlussbereich. Beispielsweise fehlen Features wie LAN, WLAN, Bluetooth oder AirPlay zur Einbindung ins Netzwerk sowie eine USB-Buchse zum Auslesen kompatibler Musikquellen, stattdessen stehen lediglich ein Kopfhörerausgang sowie ein AUX-Port bereit. Wichtig jedoch: Beide Anschlüsse sitzen wenig userfreundlich an der Rückseite. Abgerundet wird die Ausstattung schließlich von einem Wecker (CD, Radio), einem Sleep Timer und einer Stummschaltfunktion, ausgeliefert wiederum wird die Anlage mit einem Boxenduo, das sich zusammen laut Datenblatt mit vier Watt RMS belasten lässt. Heißt: Besonders fetten Sound kann man von dem System nicht erwarten.Das Kassettendeck ist für Nostalgiker ein durchaus nettes Gadget, allerdings bleibt der Verzicht auf eine Digitalisierungsfunktion schade. Ansonsten bewegt sich die Ausstattung generell auf Einsteigerniveau – was in Relation zu den Konditionen unterm Strich in Ordnung geht.







