Nanovison stellt mit dem Mimo 720-S einen weiteren Beistell-Monitor mit 7 Zoll in Aussicht, der im Gegensatz zu seinen unmittelbaren Vorläufern Mimo 710 und Mimo 730 aus dem Jahr 2008 nun über einen Touchscreen verfügt. Auch der Aufstellmechanismus hat sich geändert. Während der Mimo 710/730 noch wie ein herkömmlicher, nur eben etwas zu klein geratener Bildschirm mit einem flexiblen, aufklappbaren Standfuß aussah, entfaltet sich das Display des Mimo 720-S aus einer ebenen Grundfläche heraus. Der Vorteil dieser Designvariante ist evident: Im zusammengefalteten Zustand ist der Mimo 720-S flach wie eine Flunder und lässt sich besser transportieren – immerhin ist er ja auch als Beistellmonitor für Notebooks gedacht und sollte deshalb möglichst wenig Platz für sich beanspruchen.
Wie um diesen Einsatzzweck noch einmal deutlich zu unterstreichen, hat Nanovison den Mimo 720-S etwas dünner gemacht als den Vorgänger. Ansonsten ist alles beim Alten geblieben. Der Bildschirm wird komfortabel über USB an den Rechner angestöpselt, bietet eine Auflösung von 800 x 480 Pixel und eignet sich daher vor allem zum Auslagern von Messenger-Diensten, RSS-Feeds, Arbeitspaletten oder kleineren Programmen wie zum des Media-Players. Kontrast (400:1) und Helligkeit (350 cd/m²) sind ebenfalls gleich geblieben.
Der Mimo 720-S kann im Gegensatz zu dem ebenfalls angekündigten Mimo 710-S noch nicht vorbestellt werden. Letzterer ist ebenfalls zusammenfaltbar und sehr dünn, hat aber keinen Touchscreen. Dafür stehen die Preise schon fest. Der Mimo 710-S soll 149 Dollar kosten, der Mimo 720-S wiederum ist in England bereits für rund 215 Dollar gesichtet worden – ein Preis, der aber noch unter Vorbehalt zu sehen ist.
13.08.2009
























