Alle bisher von Nanovision ausgelieferten Zweitmonitore besitzen eine Displaygröße von 7 Zoll, wohingegen das soeben angekündigte neueste Modell mit einem Flächenplus von drei Zoll aufwartet. Dies dürfte der Grund dafür sein, dass sich der Neue iMo Plus nennen darf. Auf nunmehr zehn Zoll Displaydiagonale stellt er einen spürbaren Zuwachs an Bildschirmfläche für die Auslagerung kleinere Anwendungen (zum Beispiel E-Mail- und Messenger-Diensten) oder Werkzeugleisten von Programmen à la Photoshop zur Verfügung. Auf dem Display mit der Auflösung von 1.024 x 576 Pixel (16:9) lassen sich aber natürlich auch neben allerlei Media-Programme wie zum Beispiel Internetradio nutzen oder Videos betrachten.
Da der iMo Plus nur als Zusatzmonitor eingesetzt wird und keine großen Aufgaben stemmen soll, reichen der Kontrast von 400:1 sowie die Helligkeit von 200 cd/m² vollkommen aus. Diverse Tests der Vorgängermodelle zeigten sich denn auch im Großen und Ganzen zufrieden mit der Leistung der Testkandidaten. Und noch etwas hat der iMo Plus mit eben diesen Vorgängern gemeinsam, namentlich dem Mimo 710, Mimo 730, Mimo 720-S, iMo Pivot und iMo Pivot Touch: Die Verbindung zum PC oder Notebook läuft praktischerweise allein über USB (DisplayLink, sodass die Grafikkarte nicht belegt werden muss.
Nanovision ist schließlich außerdem am Puls der Zeit und wird den iMo Plus in einer normalen Version sowie in einer Version mit einem resistiven Touchscreen herausbringen – vermutlich wird dieses Modell dann iMo Plus Touch heißen. Näheres will Nanovision demnächst bekannt geben. Beide Modelle können aber auch schon einmal vorsorglich vorbestellt werden, der iMo Plus für anvisierte 219 Dollar, die Touchversion für 50 Dollar mehr – saftige Preise also, weswegen es kein Wunder nimmt, dass Nanovision erst kürzlich die Preise für die Vorgänger gesenkt hat.
19.03.2010




















