Vin dieselt durch Barcelona - mit Vollgas
-
Vorteile:
Action und Gameplay
-
Nachteile:
kein Multiplayer-Modus
-
Ich bin:
Häufiger Spieler
Midway hat versucht ein GTA zu machen. Man kann den Versuch als geglückt bezeichen. Coole Kisten, schöne Waffen und eine große Stadt durch die man schön rumdödeln kann. Man hat aber echt den Anschein als würde die Stadt zu 50% aus Cops bestehen. Die anderen 50% sind die Gangster die ihr reihenweise umpflügen müsst. Die Autofahrten sind alles andere als realistisch aber dennoch cool. Man benutzt sein Wagen als Rammbock gegen lästige Bullentaxis und Gansterkarren. Dabei erinnert das ganze etwas an die Takedown-Events aus der Burnout-Reihe. Zu Fuß ballert man sich durch Gassen und Lagerhäuser. Eine richtige Lebensanzeige gibt es nicht. Der Bildschirm wird zunehmend rot, wenn Diesel Schaden nimmt. Und genau das ist etwas komisch: Diesel düst mit 200 km/h auf einem Motorrad, donnert gegen einen LKW und wird meterweit durch die Gegend geschleudert. Schließlich klatscht er mit Karacho gegen einen Laternenmast...und klaut ein neues Auto. Äääähm...Logik???? Auch sind Zivilisten und Polizisten tabu. Ihr könnt ganze Reihen an Magazinen an denen ausleeren - sie sterben nicht. Wieder unlogisch. Weiteres Beispiel: Wenn eine Copkiste unter massiven Rammattacken in die Luft geht schaffen es die Polizisten IMMER aus dem Wagen raus, und schießen dann munter weiter. Urteil: Wheelman ist ein durchaus gutes Spiel mit schweißtreibenden Missionen. Gegen Ende wird es richtig hardcore, da die Gegnerzahl ins Kosmische steigt. Anfänger werden also durchaus Frust schieben. Der schwarze Humor ist vielleicht nicht jedermanns Sache, aber ich mag ihn. Die Grafik ist cool, wenn auch nicht bombastisch. Die Steuerung und die Feurergefechte zu Fuß sind etwas hackelig, da die Kamera hin und wieder ihre Tage hat. Für alle Actionfans und Vin Diesel-Anhänger wird Wheelman auf jeden Fall ein Pflichtkauf. Das Spiel ist sehr kurzweilig auch wenn die Missionen sich später wiederholen.
Antworten