Wer keinen Wert auf Kabel legt und mit Streaming-Techniken wie AirPlay wenig im Sinn hat, sollte einen Blick zum BoomBoom 75 von Marmitek riskieren: Das Gerät empfängt die Audio-Signale einer Bluetooth-Quelle und leitet sie zur Stereoanlage weiter.
Man spart eine Kabelverbindung vom Mobiltelefon, Computer, Note- oder Netbook zum HiFi-System. Der nur sechs Zentimeter lange, 2,5 Zentimeter breite und 0,9 Zentimeter tiefe Empfänger wird einfach neben der Stereoanlage oder einem vergleichbaren Soundsystem platziert und über ein Aux-Kabel oder das mitgelieferte Adapterkabel (3,5 Millimeter-Klinke auf Cinch) angeschlossen. Um eine Bluetooth-Verbindung herzustellen, drückt man die Taste auf dem Empfänger, bis die LED rot und blau blinkt, dann aktiviert man die Bluetooth-Funktion der Audio-Quelle, sucht nach neuen Geräten und wählt das BoomBoom. Beim nächsten Einschalten wird automatisch die letzte verbundene Quelle ausgewählt. Der Empfänger speichert bis zu acht verschiedene Quellen, die Signale lassen sich bis zu zehn Meter weit übertragen. Vor der ersten Inbetriebnahme sollte man die eingebaute Batterie über den ebenfalls mitgelieferten USB-Netzadapter vollständig aufladen, was rund zwei Stunden in Anspruch nimmt. Ist die Batterie komplett geladen, dann erlischt die rote LED. Laut Hersteller darf man sich nun auf eine Standbyzeit von bis zu 140 Stunden und auf eine Betriebszeit von rund sechs Stunden freuen, wobei das Gerät nach drei Minuten ohne anliegendes Signal in den Standby geht und sich nach zehn Minuten komplett ausschaltet. Wenn die Batterie fast leer ist, blinkt die rote LED alle 30 Sekunden, außerdem hört man ein Warnsignal über die Boxen seiner Anlage. Natürlich kann man den Empfänger auch dauerhaft mit der Steckdose verbinden.
Receiver mit AirPlay-Unterstützung haben ihren Preis, auch das AirPort Express ist nicht wirklich günstig. Für den Bluetooth-Empfänger BoomBoom 75 verlangt Marmitek nur knapp 35 Euro, dafür muss man sich mit einer maximalen Reichweite von zehn Metern begnügen. Wie gut das A2DP-fähige Gerät klingt, werden die Ergebnisse der Fachmagazine zeigen.
01.11.2011
























