Mit einem Internetpreis von knapp 45 EUR positioniert sich das Koss SB40 in der Mittelklasse – allerdings hat die Ausstattung trotzdem den ein oder anderen Schwachpunkt. Besonders auffällig: Das Mikro ist nicht stummschaltbar, zumindest laut Datenblatt.
Ausstattung
Wichtig ist dieses Detail vor allem für Nutzer, die während eines Chats oder einer Gamingsession ein kurzes Privatgespräch führen möchten. Schließlich sorgt die fehlende Stummschaltfunktion dafür, dass andere Teilnehmer mithören. Etwas Vorsicht beim Plaudern mit der Freundin ist also angebracht. Ansonsten sind der Mikrofonbügel und das Kopfband verstellbare, die Muscheln wiederum hat Koss als ohrumschließende Exemplare konzipiert. Konsequenz: Ein hohes Maß an Tragekomfort – selbst dann, wenn der Kopfhörer einmal nicht optimal auf dem Gehörgang sitzt.Weitere Details
Der Anschluss an den Rechner indes läuft nicht via USB, sondern über zwei Klinkenstecker. Das Headset verfügt also über keinen eigenen Soundchip und liefert deshalb nur dann eine akzeptable Klangqualität, wenn der Rechner in dieser Hinsicht ordentlich ausgestattet ist. Ebenfalls nicht ideal: Das Kabel wird beidseitig zugeführt und bietet entsprechend wenig Bewegungsfreiheit, etwa wenn man mit vollem Körpereinsatz actionreiche Games zockt. Bleiben schließlich noch die rein technischen Details. Hier setzt Koss auf zwei Treiber, die einen Frequenzbereich von 20 bis 20.000 Hertz abdecken, zudem handelt es sich um ein geschlossenes Akustiksystem. Das verspricht satte Bässe und eine gute Abschirmung vor Umgebungsgeräuschen.Positiv am Koss SB40 ist sicher die geschlossene und ohrumschließende Bauform, weniger gut dafür der fehlende Stummschalter und das beidseitig zugeführte Kabel – schon gar nicht zu den genannten Konditionen. Wer dennoch Interesse hat: Erhältlich ist das Headset etwa bei Amazon.






