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Dis­play­größe: 23"
Panel­tech­no­lo­gie: TN
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HP 2311x im Test der Fachmagazine

  • Note:2,3

    Preis/Leistung: „sehr gut“, „Spar-Tipp“

    Platz 8 von 10

    „Plus: Sehr preiswert.
    Minus: Kurze Garantiezeit; Reaktionszeit.“

Einschätzung unserer Autoren

Hewlett-Packard 2311x

Soli­der All­roun­der

Mit dem 2311x bietet HP seit kurzem einen soliden Allround-Monitor an. Das Gerät reiht sich brav in die Riege der aktuellen LED-Bildschirme ein, die den breiten Markt bevölkern, fällt also weder sonderlich angenehm noch unangenehm auf. Ausgestattet mit dem kompletten Standard-Schnittstellen aus VGA, DVI und HDMI, bietet sich vor allem eine Nutzung als Multimedia-Bildschirm an.

Es muss nichts Schlechtes heißen, einem PC-Bildschirm keine herausragenden Qualitäten zuzuschreiben. Denn dies bedeutet mittlerweile in vielen Fällen, das sich die entsprechenden Geräte im Alltagsgebrauch wacker schlagen – und zwar ohne nennenswerte Aussetzer. Der HP ist ein typischer Vertreter dieser Consumer-Monitore, an denen sowohl bewegte Bilder betrachtet als auch Office-Anwendungen ausgeführt werden können. Letztendlich entscheidet daher wahrscheinlich in vielen Fällen eine Kombination aus gefälliger Optik, Markenrenommee des Herstellers sowie Preis bei einer Kaufentscheidung – denn allein anhand der Datenblatts lässt sich kaum eine Entscheidung treffen.

Dieses steckt nämlich voller Standardwerte, was allein schon daran liegt, dass in dem 23-Zöller ein TN-Panel verbaut ist, eine Flüssigkristalltechnologie, die in den Consumer-Modellen bevorzugt eingesetzt wird. Die von HP angegebenen Werte, etwa für den Kontrast (1.000:1) oder die Helligkeit (250 cd/m²) sind in einem ersten Test von Tom's Hardware (externer Link) im Großen und Ganzen bestätigt worden. Leider wurde im selben Test nicht auch die Reaktionsgeschwindigkeit auf die Probe gestellt. Ob sich also auch ambitionierte Spieler beim HP wohl fühlen würden, muss erst noch genau ermittelt werden. Alle anderen Arten von bewegten Bilder dürfte dem HP aber mit großer Wahrscheinlichkeit nach keine Probleme machen. Die Auflösung wiederum beträgt 1.920 x 1.080 Pixel bei einem Seitenverhältnis von 16:9, etwas anderes wäre auch gar nicht zu erwarten gewesen. Dass HP das Display entspiegelt hat, ist hingegen durchaus zumindest einen Hinweis wert, bedeutet dies doch, dass der Monitor bei Sonnenlicht nur an dem mit Pianolack überzogenen Gehäuse glänzt und nicht auf dem eigentlichen Bild.

Rund 170 Euro veranschlagt momentan Amazon für den HP, das Gerät liegt demnach etwas über dem Durchschnitt, der für einen 23-Zöller auf den Ladentisch geblättert werden muss. Es ist allerdings zu erwarten, dass sich auch der HP nach und nach dem allgemeinen Preisniveau angleichen wird – was die Kaufentscheidung trotzdem nicht einfacher machen wird.

HP 2311 x

LED-​Moni­tor für den All­round-​Ein­satz

Unter den LED-Monitoren, mit denen HP 2011 sein Portfolio aufgerüstet hat, bedient der 2311x das Segment der 23-Zöller. Der Bildschirm ist konzipiert als Allounder für Office-, Internet- und Multmedia-Anwendungen und soll dank seiner Hintergrundbeleuchtung vor allem sparsam im Umgang mit Energie sein.

Die Umstellung von den bislang standardmäßig als Hintergrundbeleuchtung eingesetzten Kaltkathodenröhren (CCFL) auf LEDs haben mittlerweile alle renommierten Hersteller vollzogen, vermutlich werden sogar bald nur noch LEDs auf dem Consumer-Markt anzutreffen sein. Die Hersteller werben für die Bildschirme vor allem mit einem niedrigen Stromverbrauch – und zwar zurecht. Im konkreten Fall soll der Stromhunger des 23-Zöllers von HP sich auf ungefähr 30 Watt belaufen, bei reduzierter Helligkeit sind es sogar noch weniger. Außerdem kann bei der Produktion der Geräte auf Quecksilber und Arsen verzichtet werden – zwei zusätzliche Ökopunkte, die hier der HP einfährt.

Für den Kunden lohnt sich der Griff zu einem LED-Monitor aber nicht nur wegen der geringen Stromkosten. Denn auch das Bild hat Vorzüge, etwa bei längeren Sitzungen vor dem Bildschirm, da die Hintergrundbeleuchtung die Augen weniger anstrengt. In der Regel wird auch die Farbwiedergabe als „natürlicher“ empfunden, de facto höher als bei CCFL-Geräten sind der Kontrast und der Schwarzwert – in besonders dunklen/hellen Bildbereichen ist die Wiedergabe detaillierter, vor allem bei bewegten Bildern. Für den Multimedia-Einsatz ist der 23-Zöller dank einer DVI- und HDMI-Schnittstelle bestens gerüstet, wie er sich bei extrem schnellen Spielen verhält, können erst die kommenden Tests beantworten. Bei den gängigen Multimediaanwendungen wird das Panel jedoch aller Wahrscheinlichkeit nach keine Probleme haben.

Zur Eignung als Büromonitor fehlt es dem 23-Zöller zwar an Einstellmöglichkeiten in puncto Ergonomie, und auch das 16:9-Seitenverhältnis beraubt den Nutzer um Arbeitsfläche in der Höhe. Im privaten Bereich spricht jedoch nichts dagegen, den Bildschirm auch für Office-Anwendungen einzusetzen. Ob er sich allerdings im hartumkämpften Consumer-Bereich wird durchsetzen können, hängt letztendlich von der Bereitschaft ab, 160 Euro (Amazon) für das Gerät auszugeben – es geht nämlich theoretisch auch preiswerter. Andererseits kann sich der Käufer beim HP einer soliden Verarbeitung sicher sein, und auch die Panel-Qualität wird stimmen.

Aus unserem Magazin

Passende Bestenlisten: Monitore

Datenblatt zu HP 2311x

Displayeigenschaften
TFT-Monitor vorhanden
Displaygröße 23"
Displayhelligkeit 250 cd/m²
Bildseitenverhältnis 16:9
Paneltechnologie TNinfo
LED-Backlight vorhanden
Leistung
Reaktionsgeschwindigkeit (Grau-zu-Grau) 5 ms
Ausstattung
Grafikanschlüsse
HDMI vorhanden
DVI vorhanden
VGA vorhanden

Weitere Tests und Produktwissen

Preiswerte Allrounder

PC Games Hardware - Das HP 2311X gehört zu den preiswertesten 23-Zoll-Displays, die aktuell im Handel verfügbar sind. Der günstige Preis fordert allerdings seinen Tribut: Zum einen hat das LCD keine merkliche Overdrive-Technik und zum anderen ist die Garantie (nicht Gewährleistung) mit einem Jahr für einen Monitor sehr kurz. Bis vor Kurzem waren hier drei Jahre Standard. Die Reaktionszeit liegt bei unserem Test bei 25 Millisekunden und der Inputlag bei 5 Millisekunden. …weiterlesen