Für wen eignet sich das Produkt?
Nicht nur Anhänger von Poisen oder Mr.Big würden für dieses Signature Modell tief in die Tasche greifen. Gitarristen mit professionelleren Ambitionen für Bühne oder Studio, die sich beim Vintage-Sound und -Flair heimisch fühlen und natürlich Fender-Liebhaber sind, werden mit dieser Telecaster von Country bis Rock bestens bedient.
Stärken und SchwächenRichie Kotzens Customshop Tele wurde nach seinen Wünschen und individuellen Ansprüchen erstellt und in Japan gefertigt: eine geflammte Ahorndecke trifft auf Eschekorpus, eingelegt in stilvollem Tabacco Sunburst beziehungsweise Brown Sunburst (BSB). Der Gitarrist wählte außerdem einen sehr kräftigen Hals (Ahorn in Satin Finish) mit C-Profil aus. Er selbst sagt, dass er aufgrund seiner Affenähnlichen Statur mit überdimensionierten Händen solche Maße benötigte, und die Entscheidung weniger mit totalen Aspekten zu tun hatte. Kleinere Hände sollten definitiv dieses Instrument vor dem Erwerb antesten! Ebenfalls außergewöhnlich groß fallen die Bünde mit Perloid-Dot Inlays aus. Für den Komfort erhielt das Modell noch die Fender-typischen “Comfort-Cuts“. Klanglich ist die Tele alles, aber nicht zurückhalten und dezent: Vom traditionellen Twang bis zum modernen High-Gain hat sie viel zu bieten. Der DiMarzo Twang-King Pickup am Hals liefert den Vintage Tele-Sound, der Chopper-T-Bridge Tonabnehmer soll den crunchigen, heißen Leadsound herauskitzeln und in der Mittelposition des 3-Wege Schalters ist ein Midrange-Boost schaltbar. Vorstellbar für das Solieren: Ohne auf ein Pedal treten zu müssen, kann man so direkt in den nächsten Gang oder Turbo schalten. Veredelt wird die Tele durch vergoldete Hardware, wie zum Beispiel die Gotoh-Mechaniken.
Preis-Leistungs-VerhältnisDefinitiv nicht zum Kotzen! Das Signature Modell schlägt mit € 1499,00 kräftig zu Buche, nicht nur wegen des Künstlers mit irritierendem Namen: Aber eine Profigitarre darf das auch. Wer sich vom klanglichen Twang überzeugen will, hört sich die Klangbeispiele mehrerer Telemodelle auf Thomann an – dann sollte die Leistungskraft dieses Arbeitstieres klar sein. Wer sich nichts aus Signature Customs macht, gleichwohl beim Hersteller Fender richtig ist, mag sich in den Standard- oder Deluxe-Klasse umsehen – und mehrere Scheine einsparen.




























