Bio­star Hi-​Fi Z97WE Test

  • 4 Tests
  • ATX
  • DDR3

Gut

1,8

Unsere Note basiert auf Tests.Wie wird die Note berechnet?

Im Test der Fach­ma­ga­zine

  • Note:1,98

    Platz 6 von 6

    „Plus: Zweimal LAN; M.2-Slot.
    Minus: Keine SLI-Unterstützung.“

    • Erschienen: 04.03.2015
    • Details zum Test

    ohne Endnote

    „Preis-Leistung-Award“

    • Erschienen: 29.07.2014
    • Details zum Test

    82,93%

    Preis/Leistung: 60%, „Bronze Award“

    • Erschienen: 30.06.2014
    • Details zum Test

    ohne Endnote


Unser Fazit

Solide Pla­tine mit schwa­cher Audio-​Lösung

Nachdem das Hi-Fi Z97WE im Zuge der Computex 2014 in Taipeh vorgestellt wurde, ist es nun auch im Handel erhältlich. Das für Sockel 1150 geeignete Board unterstützt den Intel Z97 Chipsatz und will sich mit einer soliden Ausstattung beweisen.

Layout & Features

Biostar fristet eher ein Schattendasein als Mainboardhersteller. Die Konkurrenz ist stark, dennoch versucht sich das Unternehmen gegen die großen Mitstreiter durchzusetzen. Das soll mit dem neuen Modell gelingen. Rein optisch fallen die passiven Kühlkörper auf, die einen goldenen Lack spendiert bekommen haben. Die Platine selbst ist schwarz und von zahlreichen bräunlichen Leiterbahnen durchzogen. Sofern alle Steckplätze belegt werden, nimmt das Board maximal 32 Gigabyte DDR3-Speicher auf. Insgesamt acht SATA-6G-Ports wurden verbaut. Im Zuge der Neuerungen des Z97-Chipsatzes wurde auch ein nativer M.2-Slot integriert. Damit lassen sich M.2-SSD-Karten mit bis zu 10 GBit/s anbinden. Unterstützt werden Modelle mit den Längen 4,2 cm, 8 cm und 11 cm. Farblich gelb gekennzeichnet sind zwei PCI-Express-x16-Slots, die sich die anliegenden 16 Lanes teilen müssen. Wird ein SLI- oder Crossfire-System genutzt, bestehend aus zwei Grafikkarten, werden beiden Karten noch acht Lanes zugesprochen. Hervorzuheben ist hierbei aber das durchdachte Layout. Die übrigen Erweiterungsslots sind nämlich unterhalb der beiden PCIe-Bänke verbaut. Somit wird auch bei der Nutzung von Grafikkarten mit 2-Slot-Kühllösungen kein weiterer Slot versperrt. Die anderen Plätze setzen sich aus zwei PCI-Express-x16- und zwei PCI-Slots zusammen.

Frontpanel und Lüfteranschlüsse

Sehr unüblich ist die Handhabung mit den vorhandenen Lüfteranschlüssen. Diese werden von einem speziellen Zusatzchip gesteuert (Fintek F75308BD). Darüber lassen sich aber problemlos sechs handelsübliche PWM-Lüfter in bis zu fünf Stufen regeln. Dabei kann im BIOS eingestellt werden, ab welcher Temperatur welche Drehzahl anliegen soll. Das I/O- Panel bietet mit vier USB 3.0- und zwei USB 2.0-Buchsen eine zufriedenstellende Vielfalt an Anschlüssen. Dazu kommen zwei Gigabit-Ethernet-Ports und ein VGA-, HDMI- und DVI-Grafikausgang, sofern die Ausgabe der Bildsignale über keine dedizierte Grafiklösung erfolgt.

Audio-Lösung

Der Produktname lässt auf einen Fokus für die integrierte Audio-Lösung schließen. Umso erstaunlicher, dass Biostar hierbei nicht auf den derzeit verbreiteten ALC1150-Chip setzt, sondern auf den veralteten ALC892 zurückgreift. Die Komponenten wurden dabei, ähnlich wie bei aktuellen Asus Mainboards, vom Rest der Hardware getrennt und auf eine Tochterplatine ausgelagert. Dabei ist ein Kopfhörer-Verstärker direkt mitverbaut worden.

Fazit

Wie bereits im Text erwähnt wurde, sehen viele in Biostar einen Außenseiter. Diese Position ist aber dank des neuen Mainboards nicht gerechtfertigt. Die Ausstattung ist gut und Anwender können auf bis zu sechs native SATA-6G-Anschlüsse zugreifen. Das Layout ist durchdacht und ermöglicht auch das problemlose Einsetzen von zwei Grafikkarten, ohne dabei einen anderen Slot zu verdecken. Unverständlich ist hingegen der Einsatz des veralteten Audio-Codecs. Bei einem stolzen Preis von 128 Euro (Amazon) hätte es durchaus der aktuelle Chip sein können. Sollte sich der Verkaufspreis im Laufe der Wochen noch etwas nach unten korrigieren, ist es ein durchaus interessantes Angebot.

von Nico

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