Gas, Benzin, Spiritus oder Holz: Campingkocher gibt es mit verschiedenen Brennstoffen und unterschiedliche Zubereitungsarten. Wir zeigen Ihnen die derzeit besten Outdoorkocher am Markt. Dafür haben wir Tests und Meinungen ausgewertet und zu einer Gesamtnote verrechnet. Der letzte Test ist vom .

141 Tests 22.800 Meinungen

Die besten Outdoorkocher

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Ratgeber: Campingkocher

Wie kocht sich's unter­wegs am bes­ten?

Stärken
  1. Heisses Wasser und warmes Essen bei Wander- und Zelt-Touren
  2. Die meisten Geräte sind klein, handlich und sehr mobil.
  3. Auch preisgünstige Geräte leisten gute Dienste
  4. Geringer Pflegeaufwand
Schwächen
  1. Bei Nutzung in trockenem Gelände Gefahr von Waldbränden
  2. Je nach Typ muss Brennmaterial, z.B. Gaskartuschen, mitgeführt werden.

Esbit Taschen-Kocher

Für Rucksackreisende und Outdoor-Touren stehen gleich drei verschiedene Kochsysteme bereit, mit denen sich unterwegs einen heißen Tee oder Kaffee, eine Suppe oder unter Umständen sogar eine ganze warme Mahlzeit zubereiten lässt. Die Entscheidung für eines der Systeme will dabei wohl überlegt sein, denn jedes hat seine Vor- und seine Nachteile.
Mobile Gaskocher sind am weitesten verbreitet, da sie unkompliziert zu handhaben sowie nahezu wartungsfrei sind und einen guten Brennwert besitzen. Je nach Reisegebiet sind unterschiedliche Gaskartuschen im Gebrauch, für die man sich mit einem entsprechenden Kocher ausstatten muss - was wiederum gleichzeitig bedeutet, dass man vor Ort nicht überall für einen bestimmten Gaskocher unbedingt die passende Kartusche findet. Die Gaskartuschen selbst wiederum sind zwar leicht, aber teilweise jedenfalls sperrig im Gepäck unterzubringen. Bei großer Kälte ist der Gaskocher ungeeignet, da das verwendete Butan unter -0,5° C nicht mehr brennt. Außerdem ist die Brennleistung generell stark von der Außentemperatur sowie der Höhe abhängig - bei Touren im Hochgebirge ist ein Gaskocher daher mit Sicherheit die falsche Wahl, wohingegen sie für moderate Breiten sowie im Sommer ideale Wegbegleiter sind. Ferner sollte bedacht werden, dass die Gaskartuschen relativ kostenintensiv sind und im leeren Zustand eine Menge Abfall darstellen.

Weitaus flexibler hingegen ist ein Outdoor-Freund mit einem Benzinkocher. Sie lassen sich nämlich weltweit am besten mit Brennstoff versorgen. Außerdem brennt Benzin selbst bei Temperaturen unter 0° C sowie auf großen Höhen noch problemlos ab. Vorsicht ist hingegen angesagt beim Kauf des Brennstoffs: Benzin von der Tankstelle ist unsauber und rußt teilweise sehr stark, auch müssen die Brennerdüsen regelmäßig gereinigt werden. Besser geeignet ist beispielsweise Feuerzeugbenzin. Die Nachteile eines Benzinkochers wiederum liegen im nicht selten höheren Gewicht, außerdem müssen sie generell aufwendiger gereinigt und gepflegt werden. Wahre Allrounder wiederum sind die sogenannten Mehrstoffkocher ("Multifuelkocher") unter den Benzinkochern. Sie können nämlich mit nahezu allen flüssigen Brennstoffe betrieben werden, also neben Benzin auch mit Diesel, Spiritus, Kerosin oder Petroleum. In einigen Fällen lassen sie sich sogar mithilfe eines Adapters mit einer Gaskartusche betreiben. Diese Geräte empfehlen sich deshalb von Haus aus schon für Outdoor-Fans, die in vielen unterschiedlichen Reisegebieten unterwegs sind. Allerdings sollte bedacht werden, dass Benzinkocher aufgrund der eingesetzten aufwendigeren Technik mitunter weniger robust und auch etwas anspruchsvoller in der Handhabung sind; sie eignen sich daher eher für erfahrene Outdoorer. In puncto Effizienz hingegen sind sie kaum zu schlagen.

Die letzte Gruppe bilden die Spirituskocher. Sie spielen ihren größten Vorteil vor allem in entlegenen Gegenden aus, denn der Brennstoff ist so ziemlich überall auf der Welt noch aufzutreiben - und sollte dies wider Erwarten doch einmal nicht der Fall sein, kann der Kocher auch mit einem hochprozentigen Alkohol aufgefüllt werden. Die Zubereitung von heißem Wasser oder einer warmen Mahlzeit erfordert bei ihm jedoch etwas mehr Geduld als bei einem Benzin- oder Gaskocher, insbesonder in höher gelegenen Reisegebieten oder bei kalten Temperaturen. Für sie gelten also in puncto Flexibilität dieselben Einschränkungen wie für die Gaskocher. Dafür ist ihr Betrieb vergleichsweise gefahrlos und sowohl die Anschaffungskosten als auch die Betriebskosten fallen sehr niedrig aus. Outdoorer, die auf jedes Gramm achten, wählen ebenfalls nicht selten einen Spirituskocher, da unter ihnen auch Ultraleichtmodelle mit einem minimalen Packmaß zu finden sind.

Camping- beziehunsgweise Outdoor-Kocher werden auch in Form kompletter Kochsets, also inklusive Topf, Teller und Geschirr sowie gegebenenfalls einem separaten Windschutz angeboten. Sie bieten sich als kompakte All-in-One-Lösungen vor allem fürs Zelten an. Ultrakleine Modelle wiederum können so spartansich ausfallen, dass sie nur für eine gelegentliche Mahlzeit reichen und daher nicht für längere Touren geeignet sind.

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