Mehrschichtige Bodenbeläge

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    • Ausgabe: 10
      Erschienen: 09/2014

      Klick dich schlau!

      Testbericht über 11 mehrschichtigen Bodenbeläge

      Testumfeld: Im Vergleich befanden sich 11 mehrschichtige Bodenbeläge mit einem Oberflächenfinish aus Linoleum-, Kunststoff- oder Kunstharz. Das Gesamturteil reichte von „sehr gut“ bis „ausreichend“. Die Urteile basierten auf den Kriterien Inhaltsstoffe, elektrostatische Oberflächenspannung und Praxisprüfung (Belastbarkeit, Feuchtebeständigkeit). Das Gesamtergebnis  weiterlesen

    • Ausgabe: Sonderheft Fußböden und Wände 1/2015
      Erschienen: 11/2015

      100 % PVC-und weichmacherfrei

      Testbericht über 1 Bodenbelag

      Von Laminat über Parkett bis PVC, für Heimwerker gibt es eine breite Auswahl an Fertigböden zum Selberverlegen. Neu ist dieser Boden von KWG, der vollständig ohne PVC und Weichmacher auskommt. Testumfeld: Die Zeitschrift Heimwerker Praxis testete einen Bodenbelag hinsichtlich seiner Oberflächen- sowie Schalldämmeigenschaften und unter Betrachtung der Kriterien Montage,  weiterlesen

Ratgeber zu Mehrschichtige Bodenbeläge

Pflegeleicht, angenehm, robust und schnell verlegt

LinoColor Klebefliese Terracotta LinoleumUm ihre Fußböden, die mittlerweile auch als Klicksystem erhältlich sind, vom herkömmlichen Laminat abzugrenzen, wurde von den Herstellern der Verband der mehrschichtig modularen Fußbodenbeläge (MMFA) gegründet. Der Verband bewirbt neben Fertigböden beziehungsweise Fertigparkett aus Linoleum zunehmend auch sogenannte Designböden als ökologische Alternative zu Böden aus PVC.

Aufbauformen

Die Oberfläche aller mehrschichtigen modularen Fußbodenbeläge besteht aus einer Kunststoff- oder Kunstharz-Imprägnierung. Darunter liegt die aufgedruckte Dekorschicht, gefolgt von einer optionalen Dämpfungsschicht. Das Ganze baut auf einer Trägerschicht aus festem Vinyl, hochdichten Fasern (HDF), Acrylat oder einem Mineralgemisch auf.

Linoleum-Böden

Linoleum kommt als natürliches, umweltfreundliches, strapazierfähiges, pflegeleichtes und sogar kompostierbares Material für Bodenbeläge wieder vermehrt zum Einsatz. Es ist eine auf Jute gepresste Masse aus Leinöl und Naturharzen sowie Mehl aus Holz, Kalksandstein oder Kork. Linoleum ist rutschhemmend, strapazierfähig, hält die Füße warm und man läuft angenehm weich darauf. Außerdem muss ein Linoleum-Fußboden anders als früher wegen einer speziellen Beschichtung nur noch in besonderen Fällen gewachst werden und ist deshalb sehr pflegeleicht. Die antistatischen und antibakteriellen Eigenschaften des Materials sind zudem ideal für Umgebungen, die staubfrei und hygienisch bleiben sollen. Ein Linoleum-Boden kann auch sehr gut mit einer Fußbodenheizung zusammen verlegt werden. Der typische Eigengeruch ist nach dem Verlegen bald verflogen. Äußerst selten halten sich weniger angenehm riechende Aldehyde in geringen Mengen noch etwas länger in der Raumluft.

Im Gegensatz zur schlichten Marmorierung, wie sie früher anzutreffen war, gibt es Linoleum heute in vielen verschiedenen Farben und Mustern als Rollen, Fliesen, Dielen und Klick-Linoleum. Die Fugen müssen beim Verlegen gegen eindringende Feuchtigkeit versiegelt werden, damit sich der Boden nicht verzieht und wölbt. Bei Klick-Linoleum, das sich übrigens nicht für Feuchträume eignet, werden ähnlich wie beim Klick-Laminat die Elemente einfach zusammengesteckt und der Boden schwimmend verlegt. 40 Jahre oder länger kann sich so ein Linoleum-Boden bei guter Pflege halten. Da kann man die höheren Kosten gegenüber einem PVC- oder Vinyl-Boden leicht verschmerzen.

Designboden

Diese Art Fertigböden werden heutzutage meist auch als Klicksystem angeboten. Ihre Kunststoffoberfläche ist ebenfalls sehr pflegeleicht, strapazierfähig, und die allermeisten von ihnen sind nicht oder nur in sehr geringen Konzentrationen mit bedenklichen oder gar umstrittenen Inhaltsstoffen belastet. Die Oberflächen von Designboden gibt es in den unterschiedlichsten Farben und Dekors, die in der Regel Holzmaserungen oder Steinstrukturen imitieren. Ihre mögliche elektrostatische Oberflächenspannung ist in der Regel niedrig. Bis auf wenige Ausnahmen sind Designböden ebenfalls elastisch und erzeugen daher ein angenehmes Gefühl an den Füßen.

Kriterien für die Kaufentscheidung

Wichtig sind auch bei diesen Böden die sogenannten Beanspruchungsklassen, die angeben, wo der Boden eingesetzt werden kann und welchen Belastungen er mehr oder weniger häufig ausgesetzt werden darf. Die erste der beiden Klassenzahlen sagt aus, ob der Fußboden eher für den privaten (2) oder gewerblichen Einsatz (3) geeignet ist. Die zweite Ziffer definiert die Höhe der Beanspruchung durch Nutzung und Verkehr von 1 wie mäßig bis 4 wie sehr stark.

Soll der Boden über einer Fußbodenheizung verlegt werden, muss man darauf achten, dass er auch dafür geeignet ist. Schwimmend mit Klicksystem verlegte Böden sind nicht für Nassräume geeignet, jedoch sehr gut für alle anderen Räume besonders in Mietwohnungen, da sie im Gegensatz zu geklebten entfernt werden können, ohne Spuren zu hinterlassen.

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