Squashschläger

15
Top-Filter: Rahmengewicht
  • Bis 120 g Bis 120 g
  • 151 bis 180 g 151 bis 180 g
  • 181 bis 210 g 181 bis 210 g

Ratgeber zu Squashschläger

Squashschläger: Das erste Racket

Squash RacketVor dem Erwerb des ersten eigenen Squashschlägers sollte man wissen, was für ein Spielertyp man ist. Denn die Charakteristik eines Schlägers ist eng verknüpft mit den eigenen Fähigkeiten auf dem Squashcourt. Am besten versucht man zunächst die eigene Spielweise zu erkennen, indem man mit einem Leihschläger spielt oder das Racket eines Freundes oder Bekannten ausprobiert.

Im Folgenden wird erklärt auf welche Eigenschaften der verschiedenen Grundmerkmale eines Squash-Rackets man achten sollte, bevor man sich einen Squashschläger zulegt. Die wichtigsten Parameter sind:

Gewicht: Squashschläger bewegen sich in einem Bereich von ungefähr 130 bis 250 Gramm. Leichte Schläger lassen präzisere Bälle zu. Schwere Rackets erzeugen mehr Power, wodurch sich schnellere Bälle spielen lassen.

Balance: Es gibt drei unterschiedliche Balance-Arten bei Squashschlägern: Kopflastig, grifflastig und ausgewogen. Das bedeutet, der Schwerpunkt des Schlägers befindet sich entweder am Kopf, in der Mitte oder am Griff. Kopflastige Rackets sorgen für mehr Kraft und Kontrolle in den Schlägen. Mit grifflastigen Rackets hat man eine gute Handhabung und kann den Schläger schneller bewegen. Ausgewogene Spielgeräte kombinieren die Vorteile eines kopflastigen und eines grifflastigen Schlägers, stellen allerdings immer einen Kompromiss dar.

Squash Racket Kopf

  • Kopfform: Es gibt Squashschläger mit offener Kopfform und Rackets mit Brücke im Kopf. Rackets mit offenem Kopf haben einen größeren Sweet Spot (optimaler Treffpunkt) und viel Power. Schläger mit einer Brücke im Kopf verhelfen zu mehr Kontrolle und Präzision.

    Kopfgröße: Die Kopfgröße von Squashrackets variiert zwischen 440 und 500 Quadratzentimetern. Je größer der Kopf, desto größer ist der optimale Treffpunkt (Sweet Spot). Kleinere Spielgeräte erlauben präzisere Schläge, erfordern aber auch mehr Geschick.

    Material: Squashschläger minderer Qualität bestehen meistens aus Aluminium. Sie gehen schneller kaputt und absorbieren die Vibrationen nicht so gut. Dies kann dazu beitragen, dass der Arm schmerzt. Hochwertige, stabilere Modelle sind aus Graphit, Carbon oder Titanium.

    Rahmen: Durch eine hohe Steifigkeit des Rahmens erreicht man mehr Power und Kontrolle, allerdings erhöht sich dabei der Aufprallschock (Vibration des Schlägers nach einem Schlag). Dies lässt sich wiederum durch eine entsprechende Besaitung wieder ausgleichen.

  • Zur Squashschläger Bestenliste springen

    Squash-Schläger

    Freizeit-Squashspieler greifen am besten zu einem Mitteklasse-Squashschläger mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Profis benutzen je nach Spielweise meist ein teureres kopflastiges oder grifflastiges Racket. Einsteiger sollten sich eher einen ausgewogenen Schläger besorgen, um ihren Spielstil zu finden. Squash ist eine rasante Rückschlag-Sportart, die auf viele verschiedene Arten gespielt werden kann und dadurch eine große Anzahl von unterschiedlichen Spielertypen hervorruft. Um jeden dieser Spielertypen mit dem passenden Schläger zu versorgen, gibt es eine Vielfalt an Squashrackets. Hobbyspieler, die ungefähr einmal pro Woche Squash spielen, möchten meist nicht zu viel Geld für ihren Schläger ausgeben. Sie wollen aber dennoch ein passables Spielgerät besitzen. Daher ist hier ein Racket aus dem Mittelklasse-Bereich die beste Wahl. Hier gibt es ein breites Angebot an Squashschlägern, die vielfach über ein erstaunlich attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis verfügen. Man sollte aber in jedem Fall darauf achten, dass der Schläger stabil ist, damit er auch mal einen Schlag gegen die Wand oder einen Zusammenprall mit dem Gegenspieler aushält. Erfahrene Spieler, die im Verein spielen und vielleicht sogar Turniere spielen, geben dagegen normalerweise etwas mehr Geld für ihre Schläger aus und bekommen dafür Rackets mit besonderen Eigenschaften und den neusten Technologien. Sie haben ihren Spielstil bereits gefunden und verlangen entweder nach einem grifflastigen oder nach einem kopflastigen Racket. Durch die Grifflastigkeit bekommen sie mehr Kontrolle in das Spiel. Entscheiden die Profis sich für ein kopflastiges Racket, verfügen sie über mehr Power und Ballbeschleunigung in ihren Schlägen. Die Highend-Rackets sind meist aus Metacarbon oder Titanium gefertigt. Dies macht die Schläger ultraleicht und zugleich robust. Squash-Anfänger wiederum sollten sich als ersten Schläger ein ausgewogenes Sportgerät zulegen. Das heißt, das Racket sollte seinen Balance-Schwerpunkt in der Schläger-Mitte haben. Außerdem greifen Laien oft zu einem Schläger mit übergroßem Kopf, dadurch vergrößert sich der Sweetspot (der optimale Treffpunkt) und der Schläger verzeiht mehr Fehler. Dies gibt den Spielern die Möglichkeit sowohl offensiv als auch defensiv zu agieren. Auf diese Weise können die Einsteiger herausfinden, welcher Spielertyp sie sind. Beim nächsten Schlägererwerb wissen sie dann, welche Eigenschaften das Racket haben sollte, damit er ihren Ansprüchen genügt. Oft sind die Anfänger-Rackets aus Aluminium gefertigt, wodurch sie auch vergleichsweise schwer sind und schnell kaputt gehen. Der Schritt zum Mittelklasse-Schläger wird also vermutlich recht zügig erfolgen.