heimwerker.de prüft Werkzeugkoffer (9/2011): „Werkzeugkoffer im Test - Werkzeugkästen und Werkzeugtaschen für den anspruchsvollen Heimwerker“
Worin man sein Werkzeug aufbewahren möchte ist eine Frage, die man nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte. Eine simple, labbrige Plastikkiste kann nicht die Antwort auf Qualitätswerkzeug sein, genausowenig wie Grabbeltischwerkzeug im edlen Rindsleder-Ambiente. Jeder sollte die Werkzeugtasche haben, die zu ihm oder ihr passt. Wir haben den Test gemacht und wollen Ihnen zeigen, womit Sie lange und zuverlässig arbeiten können - mit Ihrem Werkzeugkoffer als Begleiter.
Was wurde getestet?
Im Test waren sechs Werkzeugkästen
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„... Insgesamt ist der Koffer sehr leicht, was natürlich einen gewissen Tragekomfort bereitet. Vom schlecht entgrateten Plastikgriff ist dies allerdings nicht zu behaupten. Das gesamte Trägermaterial des Koffers ist äußerst dünn und, pardon, wabbelig. Auch die Sortier-Trennwände, je nach Einsatzzweck verschiebbar, halten nicht unbedingt lange – schwere, kompakte Werkzeuge dürften Sie aus der Façon bringen. Wer einen kleinen Zusatzkoffer für leichtere Werkzeuge braucht, kann hier gerne zugreifen. Für den Preis macht man nichts falsch.“
„... Die Dauerhaftigkeit ist zweifelsohne der größte Vorteil der althergebrachten Blechbauweise, ihr Nachteil ist definitiv das hohe Gewicht: Beläd man den geräumigen Gedore vollständig mit schweren Eisenwerkzeugen ist ein starker Arm gefragt. ... Auch der zweite Werkzeugkoffer der Remscheider Traditionsfirma in diesem Test wird Sie vermutlich um Längen überdauern. Wer einmal in einen solchen Kasten investiert hat, braucht dies im Leben kein zweites Mal zu tun. Vom Qualitätsanspruch her ist der Preis absolut gerechtfertig – Ihre Enkel werden es Ihnen danken!“
„Zweifellos ein stilvoller Hingucker: Der teuerste und zugleich sicherlich schönste Werkzeugkoffer in diesem Test kommt aus dem bergischen Remscheid und würde mit seinem rustikalen Rindsleder-Look auch ins Wohnzimmer passen. Zwei stabile Schlösser sichern den Koffer vor unbeabsichtigter Eigen- und Fremdöffnung, ein Trageriemen als Alleinstellungsmerkmal des Gedore bietet eine hohe Transportfunktionalität. Über allem steht freilich bei diesem edlen Koffer der recht hohe Preis: Alles, was der Gedore funktionell kann, können Kunststoffkisten auch. ...“
„... Insgesamt ist der Hazet sehr ausgewogen: Er bietet viel Volumen, hat durch das leichte und gut verarbeitete Kunststoffgehäuse ein verhältnismäßig geringes Eigengewicht und verträgt auch den Transport größerer und schwererer Werkzeuge problemlos. Dabei ist er obendrein nicht einmal teuer: Mit ca. 65,00 Euro ist er für ein Markenprodukt ‚made in Germany‘ verhältnismäßig preiswert; Garantie und Kundendienst inklusive.“
„... Stealth-schwarz und panzer-wuchtig steht der Werkzeugkoffer vor seinem Besitzer, das stabile Schloss und die Wasserdichtigkeit lassen ihn zum idealen Begleiter von Bootseignern, Großwildjägern oder Hobbyrennfahrern werden. Wahlweise mit und ohne Schaumeinlage ist er auch zum Transport sensibler Instrumente geeignet; durch die Stapelbarkeit von mehreren Parat-Boxen eignet er sich beispielsweise auch zum Transport von Ton- oder Kameraequipment. Auch schweres und sperriges Werkzeug findet im Parapro 6330 Platz, um die Struktur des Gehäuses braucht man sich keine Sorgen zu machen. ...“
„... Clevere Idee: Einen Werkzeugkoffer mit Schubladen für viele Kleinteile werden viele Heimwerker als sehr praktisch empfinden. Aus stabilem Blech gefertigt und mit Gleitschienen an den Schubladen versehen macht der Son-Tools-Concept-Koffer in blau einen sehr guten Eindruck. Alles ist leichtgängig und funktioniert, sogar ein Schloss ist bereits in den Kasten eingelassen. ... Die Lackierung macht insgesamt einen guten Eindruck, natürlich ist die glatte Oberfläche nicht so unempfindlich gegenüber Kratzern wie z.B. Hammerschlaglack, die Qualität der Arbeit geht aber in Ordnung. ...“