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Dieses Thema erscheint auf den ersten Blick eventuell viel zu profan, als das es sich lohnen würde, darüber überhaupt einen Artikel oder Test zu schreiben. Tatsächlich ist es deutlich interessanter, als viele glauben und das nicht nur, weil die Wärmeleitpaste als Basiswirkstoff aus der Kühlung von Komponenten kaum wegzudenken wäre. Sondern insbesondere auch deshalb, weil die Hersteller ein stellenweise recht amüsantes Geheimnis um ihre Tinkturen veranstalten. Wie wir in dem weiteren Verlauf unseres Tests noch sehen werden, ist das eigentlich gar nicht notwendig, weil die ultimative Paste ohnehin nicht existiert, insofern relativiert sich die Geheimniskrämerei dann schon etwas, oder was steckt wirklich dahinter? Jedenfalls möchten wir euch schon an dieser Stelle um Verständnis dafür bitten, das unsere technischen Angaben lückenhaft dokumentiert sind, aber die Hersteller waren wie gesagt wenig gesprächig. Unsere Testergebnisse sind dafür um so aussagekräftiger, darum wünschen wir euch jetzt viel Vergnügen beim Studieren eines sicherlich sehr interessanten Themas ...

Was wurde getestet?

Im Test waren zehn Wärmeleitpasten, die keine Endnoten erhielten.

  • Akasa AK-TC 5022

    • Typ: Paste

    ohne Endnote

    „Die Paste hat eine etwas zähe Konsistenz und lässt sich auch entsprechend aufwendiger verarbeiten. Dafür liefert Akasa aber zumindest eine ‚Scheckkarte‘ inklusive kleiner Anleitung zur Verteilung mit aus. Das Preis-Leistungsverhältnis kann bei 8,90 Euro für 3,5 Gramm nicht überzeugen. Ansonsten eher unauffällig, kann auf allen Kühlerböden bedenkenlos eingesetzt werden.“

    AK-TC 5022
  • Arctic MX-2

    • Typ: Paste

    ohne Endnote – Technology-Award in Gold

    „Was für die neue MX-3 gilt, gilt gleichermaßen für die etwas ältere MX-2, die auf Grund des Preises ein überragendes Preis-Leistungsverhältnis (4 Gramm für 5,90 Euro) aufweisen kann, zumal sie von den reinen Messdaten kaum schlechter agiert, als die MX-3.“

    MX-2
  • Arctic MX-3

    ohne Endnote – Technology-Award in Gold

    „Der MX-2 Nachfolger legt die Messlatte wieder ein Stückweit nach oben, wenn auch überschaubar. Die Messwerte sind tadellos, das Preis-Leistungsverhältnis ebenso (4 Gramm für 9,90 Euro), wobei man den Verbrauch pro Sitzung nicht aus den Augen verlieren darf und auch der gestaltet sich sehr überschaubar. Das Gesamtpaket wäre perfekt, wenn Arctic Cooling einen Spatel o.ä. beilegen würde.“

    MX-3
  • Arctic Silver 5

    • Typ: Paste

    ohne Endnote – Technology-Award in Bronze

    „Die Paste stellt den Klassiker in unserem Testfeld dar und war lange Zeit der unangefochtene Spitzenreiter. Aber das ist Schnee von gestern, denn die sehr zähe Paste erschwert das Auftragen doch etwas arg. Das Ganze potenziert sich, wenn es nach einem Kühlerwechsel darum geht, die Paste wieder zu entfernen. Zubehör, Verpackung sind nicht vorhanden, die Messwerte liegen im unteren Drittel und das Preis-Leistungsverhältnis passt auch nicht so wirklich (8 Euro für 3,5 Gramm).“

    5
  • Cooler Master Thermal Fusion 400

    • Typ: Paste

    ohne Endnote – Technology-Award in Gold

    „Einer der Neulinge, die überraschen konnten. Da die Paste sehr ergiebig eingesetzt werden kann, reicht die 4 Gramm Tube schon ein Weilchen und das für nur etwas mehr als 6 Euro. Das Auftragen funktioniert relativ gut, die Messwerte liegen im guten Mittelfeld und Cooler Master liefert einen Spatel mit aus, was leider die wenigsten Konkurrenten von sich behaupten können.“

    Thermal Fusion 400
  • EKL Alpenföhn Schneekanone

    • Typ: Paste

    ohne Endnote

    „Die Messwerte können sich sehen lassen, was ebenfalls für den Preis zutrifft, denn die Paste ist schon für weniger als 3 Euro für 1,6 Gramm zu haben, wenn man etwas auf dem Markt vergleicht. Das ist auch bitter nötig, denn ein Klecks aus der Alpenföhn Tube ist nicht sonderlich ergiebig. Bezüglich der thermischen Messdaten bewegt sich die Paste im guten Mittelfeld. Als Extra liefert Alpenföhn ebenfalls eine Scheckkarte zur Verteilung der Paste gratis dazu.“

    Alpenföhn Schneekanone
  • Noctua NT-H1

    • Typ: Paste

    ohne Endnote – Technology-Award in Gold

    „Die Noctua NT-H1 kann sich im Konzert der Arrivierten recht behaupten. Sie kann sehr leicht angewendet werden, gestaltet den Verbrauch pro Sitzung ergiebig und kann von den Messdaten ebenfalls überzeugen. Allerdings sind knappe 8 Euro für 3 Gramm etwas zu viel des Guten, auch wenn sich auf der Rückseite immerhin so etwas wie eine Anleitung befindet. Ein Spatel oder ähnliches befindet sich leider nicht im Lieferumfang.“

    NT-H1
  • Prolimatech PK-1 Nano Aluminium

    • Typ: Paste

    ohne Endnote

    „Ein weiterer Neuling, der zu überzeugen weiß. Ausstattungstechnisch sieht es zwar ziemlich mager aus, dafür glänzt die Paste mit sehr guten Messdaten, kann leicht verarbeitet werden und gestaltet den Verbrauch pro Sitzung niedrig. Der Preis steht mit etwas über 9 Euro bei 5 Gramm ebenfalls auf der Habenseite, wenn auch nicht auf der Schnäppchenliste.“

    PK-1 Nano Aluminium
  • Scythe Thermal Elixier

    • Typ: Paste

    ohne Endnote – Technology-Award in Gold

    „Auch der Kühlerspezialist Scythe schickt mit der Thermal Elixer eine Neuheit ins Rennen. Die Paste lässt sich sehr gut verarbeiten, hält den Verbrauch niedrig und erreicht gute Messwerte in allen Bereichen. Zubehör wurde leider keines beigelegt und das Preis-Leistungsverhältnis rangiert im Mittelfeld (3 Gramm für knapp unter 8 Euro).“

    Thermal Elixier
  • Thermalright Chill Factor

    • Typ: Paste

    ohne Endnote – Technology-Award in Bronze

    „Zum Schluss wirft ein weiterer Kühler-Spezie seine Paste in die Waagschale. Die Chill Factor Paste ist zwar mitterweile in einer neueren Revision verfügbar, die sich aber nur rudimentär von unserem Testobjekt unterscheidet. Die Paste lässt sich zwar gut auftragen, der Verbrauch pro Sitzung erscheint uns aber zu hoch. Die Messwerte signalisieren auch keine Rekorde, dafür stimmt das Preis-Leistungsverhältnis in etwa (knapp unter 8 Euro bei 4,5 Gramm).“

    Chill Factor

Tests

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