Mitte der Neunziger beehrte Joe Zawinul unser beschauliches Städtchen, um mit seinem Syndicate den Kultursommer zu bereichern. Ich war sehr gespannt auf den Bassisten Gerald Veasley, der sich nicht nur als fantastischer Musiker zeigte, sondern auch ein ausgesprochen fröhliches Naturell an den Tag legte. Wo Zawinul grummelte, man möge die Kinder doch vom Bühnenrand holen, machte Veasley sich einen Spaß daraus, immer wieder zu ihnen hinzugehen und für die Lütten zu spielen, die fasziniert zu dem großgewachsenen Bassisten aufsahen. Auch damals war er schon mit einem Ibanez Soundgear-Sechssaiter zu sehen, nun gibt es gleich zwei Signature-Modelle.
Was wurde getestet?
Zwei E-Bässe waren Gegenstand des Testberichts und verblieben jeweils ohne Endnote.
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„... Soundgear-Bässe sind gemeinhin für ihre leichte Bespielbarkeit und ihren anschmiegsamen Korpus bekannt. Da machen die ... Veasleys keine Ausnahme. Mit gleich sechs Mechaniken, langer Mensur und dem vorderen Gurtpin in Höhe des 12. Bundes ist es kaum machbar, dass die Bässe nicht kopflastig sind. ...“
„... Der GVB36 macht trocken angespielt schon eine gute Figur. Der Ton ist schnell da, steht dann mit gutem Sustain und kommt schön präsent rüber. Gute Grundlagen also! ... Der recht halsnah platzierte vordere Tonabnehmer gibt satte Fülle mit angenehmen, definierten Hochmitten, die aber nie nerven. ... Der GVB36 ist ein sehr gut klingender Bass ...“
Lange Jahre waren die Yamaha RBX-Bässe erfolgreich am Markt, letztes Jahr wurden sie abgelöst. Schlanker und bei Korpusform und Headstock an die TRB-Serie angeglichen wurde die neue Reihe auf TRBX getauft. Was die mittlere 300er Serie außerdem zu bieten hat, verraten wir euch im Folgenden! Testumfeld: Zwei E-Bässe wurden geprüft, jedoch nicht benotet.