Ein farbenfrohes Dreigestirn stellt sich unserer großen Kaufberatung: Drei Karosserievarianten, die in ihrer Charakteristik kaum unterschiedlicher sein könnten. Eine Motorenpalette, die von Saugbenzinern über deren Turbo-Derivate, bis hin zum Start-Stopp-Spritspardiesel reicht. Und als wäre das nicht genug, bugsiert ein Facelift die ungeliebte Boxernase ins Reich der Mythen. Peugeots Kompaktlöwe hat in seinen rund vier Produktionsjahren schon einiges mitgemacht. Höchste Zeit für eine umfassende Analyse.
Was wurde getestet?
Getestet wurden acht Motorisierungen des Peugeot 308. Zusätzlich wurde jeweils eine ÖKOTREND-Note vergeben.
Wir arbeiten unabhängig und neutral. Wenn Sie auf ein verlinktes Shop-Angebot klicken, unterstützen Sie uns dabei. Wir erhalten dann ggf. eine Vergütung. Mehr erfahren
Peugeot 1.4 100 VTi Benzinmotor
Kraftstoff: Benzin
ohne Endnote
„... Für einen Basismotor klingen 98 PS schon ordentlich, und ja, die Gedanken schweifen gerade hinüber zu den müden 80 PS im Basis-Golf. Unaufgeregt und gleichmäßig geht es voran, wobei man dem 1.4er seine Schwerstarbeit förmlich anhört. Obenrum wirkt er zugeschnürt, und um den Hubraumzwerg auf die angegebenen 182 km/h auszuquetschen, schadet eine Prise Rückenwind auch nicht wirklich - ein klassischer Stadtmotor eben.“
„... mehr Hubraum, mehr Leistung, mehr Drehmoment. Resultat: mehr Souveränität. Der Unterschied zum 1.4 ist fast schon beängstigend, denn der große Sauger ist ein aufgewecktes Motörchen, das ab 3000 Touren ordentlich anzieht und auch obere Drehzahlhemisphären keineswegs scheut. Einziger Wermutstropfen: Auch den 120 VTi gibt es nur mit dem, zwar leicht und präzise dirigierbaren, aber in Sachen Schaltführung etwas labberigen Fünfganggetriebe. ...“
Peugeot 1.6 155 THP Benzinmotor
Kraftstoff: Benzin
ohne Endnote
„... Nach typischer Bauartcharakteristik stürmt der 308 gerade aus dem Drehzahlkeller deutlich agiler voran und sorgt so dafür, dass sich die Anzahl der Schweißausbrüche bei optimistischen Überholmanövern auf der Landstraße deutlich verringern. ...“
Peugeot 1.6 200 THP Benzinmotor
Kraftstoff: Benzin
ohne Endnote
„... Er geht nochmals einen Tick nachdrücklicher zu Werke, ohne aber 2200 Euro Aufpreis zwingend zu rechtfertigen. Zudem gibt sich der 200 THP akustisch dezent. Nur wer ihn vehement ausdreht, erntet obenrum ein kerniges Fauchen, doch auch dann wirkt der CC zu keiner Zeit aufdringlich.“
Peugeot 1.6 e-HDi FAP 110 Dieselmotor
Kraftstoff: Diesel
ohne Endnote – Tipp
„... Während das automatisierte EGS6-Getriebe eine sparsame, wenn auch etwas ruckelige Alternative zur Automatik ist, kommt die handgeschaltete Version mit dem erfreulich präzise schaltbaren Sechsganggetriebe daher. Zudem hat der e-HDi ein Start-Stopp-System serienmäßig an Bord, welches beim Heranrollen an eine Ampel den Motor schon ab Tempo 20 abschaltet.“
„Die günstigste Möglichkeit, einen Diesel-308 zu bewegen, tut sich mit dem 1,6 Liter HDi in der kastrierten 92-PS-Version auf. Und nein, ‚kastriert‘ ist in diesem Fall wahrlich kein zu starker Ausdruck. Nicht dass der kleine Diesel mit seinen 230 Newtonmetern aus dem Drehzahlkeller besonders schwachbrüstig wäre, das Problem mit dem HDi 90 wird vielmehr dann akut, wenn Leistungsreserven gefragt sind ...“
„Einen guten halben Liter durstiger ist der Zweiliter-Diesel. Dafür geht er in fast allen Lebenslagen diesen sprichwörtlichen Tick souveräner ans Werk und gönnt sich auch in höheren Tourenlagen kaum Atempausen. Allerdings sind in der Lenkung deutliche Antriebseinflüsse spürbar, und bei allzu energischen Beschleunigungsorgien quittieren die Vorderräder die Ambitionen des Fahrers mit Reibung statt Haftung. Für Vielfahrer ist der HDi FAP 150 dennoch eine gute Wahl.“
Peugeot 2.0 HDi FAP 165 Dieselmotor
Kraftstoff: Diesel
ohne Endnote
„Während sich der Handschalter mit 150 Pferden zufriedengeben muss ... steht die Automatikversion des Zweiliter um 13 PS besser im Futter. Diese schlagen sich allerdings kaum in längsdynamischen Talenten nieder. Beim Standardspurt fällt der komfortabel ausgelegte 6-Stufen-Automat deutlich hinter der manuellen Version zurück, und an der Säule gönnt er sich bis zu 1,6 Liter mehr.“
Wenn A4 zu langweilig und A6 zu teuer sind, schlägt die große Stunde des Audi A5. Der Mittelklasse-Ableger im Designermantel soll die Anlaufstelle für all jene sein, die Stil und Ästhetik zu vertretbaren Konditionen suchen. Doch welche Stärken können seine drei Karosserievarianten darüber hinaus für sich verbuchen? Testumfeld: Im Test waren neun Motorisierungen des
Zu 5er GT und Limousine gesellt sich nun der Kombi Touring. 24 Grundmodelle - welches passt am besten? Testumfeld: Im Test waren acht Motorisierungen der BMW 5er-Reihe, darunter vier Benzin- und vier Dieselvarianten.
Als Coupé, Cabrio oder Sportback will der elegante Bruder des Audi A4 all jene Käufer umgarnen, für die ein Auto mehr darstellt als ein bloßes Transportmittel. Elf Motoren, vier Getriebe sowie unzählige Antriebs-, Komfort- und Sicherheitsoptionen machen die Wahl jedoch nicht gerade einfach. Welcher A5 ist der beste? Testumfeld: Im Test befanden sich neun Motoren.