Einschätzung unserer Autoren
Yuraku YV 24 WBH 1
Ernüchternder Test: Doch kein „Geheimtip“?
Die Tester attestieren dem Yuraku YV24WBH1 unterm Strich nämlich nur noch eine „ausreichende“ Gesamtnote. Positiv schlug sich der Monitor zwar wegen seiner schnellen Reaktionszeit bei Spielen (keine Schlierenbildung). Und einen gewissen Abstand zum Bildschirm vorausgesetzt, mache auch die Betrachtung von DVDs mit der nativen, hohen Helligkeit durchaus Spaß, zumal die „subjektive“ Bildqualität sehr ansprechend ist.
Doch eben diese hohe Grundhelligkeit von knapp 400 cd/cm² ist das Problem des YV24WBH1. Reduziert man sie, erkauft man sich dadurch einen deutlichen Kontrastverlust (210:1 bei ergonomischen 143 cd/m²!) und „verwaschene“ Farben. Auch die Interpolation beim Wechsel der Auflösung sind nicht gerade Stärken des Monitors.
Ergänzend bestätigt Prad im Test auch die „billig“ wirkende Verarbeitung sowie die wackelige Konstruktion, die das TFT leicht ins Wippen bringt und beim - nur mäßigen, nämlich um 5 Grad nach hinten möglichen - Kippen des Monitors tendenziell eine „Bruch“-Partie der Halterung befürchten läßt. Kurzum: Unter den richtigen Umständen („Sicherheitsabstand“) und zum Betrachten von Filmen oder zum Spielen mag der Yakumo YV24WBH1 durchaus weiterhin ein „Geheimtip“ bleiben. Für PC-Arbeiten scheint sich der Monitor jedoch nicht zu empfehlen.
Yuraku YV 24 WBH 1
24-Zoll und MVA-Panel – für weniger als 300 Euro
Wo der Haken an der Sache ist? Der Yuraku YV24WBH1 ist sicherlich kein Monitor für Ästheten und kann deswegen in der Liga der derzeit angesagten wohnzimmertauglichen Heimkino-Monitore nicht ganz mithalten. Als weiterer Schwachpunkt (fast aller Yuraku-Monitore übrigens) wird ein relativ großer Spalt zwischen Panel und unterem Rahmen angeführt, in dem sich leicht Staub und Dreck sammeln. Und besonders standfest soll der Monitor auch nicht gerade sein.
Fast einhellig gelobt dagegen wird die Farbenprächtigkeit des Monitors, an die kaum ein TN-Panel heranreicht, sowie die schlierenfreie Darstellung bewegter Inhalte. Wem es also nicht um die Optik drumherum, sondern auf innere Werte wie Bildqualität bei einem Monitor ankommt, könnte den YV24WBH1 ja einmal genauer ins Auge fassen. Zur Erinnerung noch einmal der Preis: 278 Euro.







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