Einschätzung unserer Autoren
Toshiba Camileo Pro
Testvideo von der IFA
Die IFA 2008 in Berlin bot die gute Gelegenheit, den Camcorder Toshiba Camileo Pro selbst in die Hand zu nehmen. Wie der Kundenberater am Stand versicherte, ist das Gerät zwar nicht sehr hochwertig ausgestattet, richtet sich jedoch mit seinem günstigen Preis an eine junge Zielgruppe, die Videos für die Internet-Plattform YouTube produzieren möchte. Tatsächlich wirkt das kleine Gerät relativ billig verarbeitet, punktet dafür mit geringer Größe und Gewicht.Bildqualität: Besser als vermutet
Der Toshiba Camileo Pro bietet eine imposante High-Definition-Auflösung. Diese ist allerdings nur elektronisch berechnet – die Optik selbst kann nicht viele Bildpunkte einfangen. Der Berater wies mich dann auch umgehend auf das Objektiv hin und verglich es mit einer einfachen Handy-Linse. Doch über die Bildqualität staunte ich nicht schlecht – der Camileo Pro zeigte tatsächlich gut aufgelöste Bilder, deren Qualität ein YouTube-Video zunächst übertrifft. Nur beim Schwenken kommt die Software, die die fehlenden Pixel berechnen muss, nicht recht hinterher. Das ist gut an den Wischeffekten im Testvideo zu erkennen (siehe unten). Auch die Makrofunktion funktionierte gut und das bei den relativ schlechten Lichtverhältnissen am Toshiba-Stand. Die leichte Verzerrung, die das Testvideo des Toshiba Camileo Pro hier aufweist, geht übrigens nicht auf die Rechnung des Camcorders. → Mehr
Toshiba Camileo Pro
Sonderfunktionen zwischen Sinn und Sinnlosigkeit
Fazit: Gutes Preis-Leistungsverhältnis
Wie ein Test von cnet.de zeigte, ist der Toshiba Camileo Pro aus der Nähe betrachtet, doch nicht so gut ausgestattet. So zeichnet der interne Speicher weniger als eine Minute Video auf. Der Einsatz eigener SD- oder SDHC-Karten ist folglich unumgänglich. Während der Filmaufnahmen kann der Zoom nicht benutzt werden – eine häufig anzutreffende Einschränkung bei günstigen Cams. Die Aufnahmen sind laut Test nicht schlecht, neigen jedoch teilweise zu Überbelichtung und ruckeligen Bewegungen. Relativ positiv fiel jedoch das Ergebnis bei wenig Licht aus, auch wenn Bildrauschen bemerkbar war. Einige Merkmale der Ausstattung fand der Tester verwirrend. So ist der größte Knopf am Camileo Pro nicht der Auslöser für Videoaufnahmen sondern für die Fotofunktion.
