Der SD3010KE gibt DVD-Filme, Audio-CDs und komprimierte DivX-Videos wieder. Leider nur über das optische Laufwerk, denn einen USB-Anschluss oder einen SD-Kartenleser hat Toshiba nicht verbaut.
Insofern müssen die kompatiblen Multimedia-Formate zwingend auf einen CD- oder DVD-Rohling gebrannt werden (CD-R, CD-RW, DVD+/-R, DVD+/-RW). Laut Datenblatt kommt das Gerät mit Video-CDs, mit Super-Video-CDs, mit DivX-Videos bis Version 6.x, mit JPEG-Fotos und mit Musik im MP3-Format zurecht. DVD-Filme werden im Vollbildmodus auf bis zu 1080p skaliert und per HDMI verlustfrei zum Fernseher transportiert. Alternativ wählt man die Video-Ausgabe mit 480p/576p, 720p oder 1080i. Im HDMI-Modus „Auto“ wird automatisch das bevorzugte HDMI-Bildformat des angeschlossenen Fernsehers eingestellt. Will man nicht nur Bild-, sondern auch Tonsignale via HDMI ausgeben, muss das Audioformat des koaxialen Digitalausgangs auf „PCM“ gestellt werden. PCM (Pulse Code Modulation) bedeutet, dass der über den koaxialen Digitalausgang angeschlossene AV-Receiver die Dolby-Digital-Signale in decodierter Form empfängt. Wer den Ton nicht per HDMI ausgeben will und einen hochwertigen AV-Receiver besitzt, der den Mehrkanalton selbst decodieren kann, stellt das Audio-Ausgabeformat des koaxialen Digitalausgangs auf „Alle“. Neben den bereits genannten Schnittstellen hält der DVD-Spieler einen analogen Audio-Ausgang, eine Scart-Buchse und Composite-Video bereit. Im Betrieb soll das 36 Zentimeter breite, 20,9 Zentimeter tiefe und nur 4,3 Zentimeter hohe Gerät zwölf Watt, im Standby weniger als ein Watt Leistung aufnehmen.
Wer vor allem DVD-Filme und nur gelegentlich DivX-Videos abspielen will, hat im SD3010KE einen kompakten und relativ günstigen Begleiter gefunden (48 Euro bei amazon). Interessenten, die Wert auf eine USB-Schnittstelle legen, sollten einen Blick zum Toshiba SD5010KE riskieren. Allerdings nimmt der „große Bruder“ dann auch deutlich mehr Platz in Anspruch.
06.04.2011























