Beim Satellite L770-15Q entsteht ein ambivalentes Bild. Zwar löst das Panel mit guten 1.600 x 900 Bildpunkten auf, dafür hat Toshiba an der Anschlussleiste den Rotstift angesetzt. Ins Auge sticht vor allem der fehlende USB 3.0-Port.
Stattdessen gibt es lediglich drei normale USB 2.0-Buchsen. Wer Fotos von der Digitalkamera herunterladen oder eine externe Festplatte anschließen möchte, muss also damit leben, das Datentransfers etwas Zeit in Anspruch nehmen. Ansonsten gibt es an Schnittstellen einen Kartenleser sowie einen analogen VGA- und einen digitalen HDMI-Ports. Letzteren kann man nutzen, um Bildsignale ohne Qualitätsverlust an ein größeres Panel zu schicken. Der Notebook-Bildschirm (17,3 Zoll) wiederum gibt Anwendern mit seiner guten Auflösung die Möglichkeit, zahlreiche Anwendungen gleichzeitig zu öffnen und zu bearbeiten. Hinzu kommt eine entspiegelte Oberfläche, die hohe Kontraste und eine lebendige Farbdarstellung verspricht.
Als Prozessor arbeitet ein Intel Core i3-380M, der über zwei Kerne verfügt und mit einer Frequenz von 2,53 GHz taktet. In puncto Leistungsfähigkeit bietet er ein ordentliches Niveau. So können Anwender nicht nur simple Tools wie Office und Internet recht flott bearbeiten, sondern auch anspruchsvollere Jobs wie zum Beispiel die Umwandlung von Videos. Der Arbeitsspeicher wiederum ist mit sechs GByte bestückt, zudem sind eine 500 GByte Festplatte und eine Nvidia GeForce GT 525M an Bord. Letztere wird über ein 128 Bit breites Interface mit separaten Speicherreserven versorgt (1 GByte DDR3) und zählt zur Mittelklasse. Anwender sollten folglich zumindest ältere Games auch in hohen Detailstufen weitgehend flüssig spielen können.
Das Toshiba Satellite L770-15Q hat eine ordentliche CPU im Gepäck und kann mit dem entspiegelten Panel zusätzlich überzeugen, allerdings ist der fehlende USB 3.0-Port eigentlich nicht mehr zeitgemäß. Wer damit kein Problem hat, findet das Multimedia-Notebook momentan im Internet für knapp 600 EUR.
13.02.2012













