Sony Vaio VPC-​SE1

  • (1 Meinung)

  • 15,5"
  • Mul­ti­me­dia-​Note­book
  • Office-​Note­book

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Unser Fazit

Ele­gant, flott, teuer

Beim Sony Vaio VPC-SE1C9E entsteht ein ambivalentes Bild. Auf der einen Seite überzeugen das schicke Design und die gute Hardware samt flottem Solid State Drive (SSD). Allerdings muss man dafür im Gegenzug bei Amazon auch satte 1.200 EUR auf den Tisch blättern.

Das ist viel Geld, möglicherweise zu viel. Schließlich steckt im Inneren des Notebooks lediglich ein Intel Core i5-2430M. Sicher, die im Turbo Boost mit bis zu 3,0 GHz taktende Zweikern-CPU leistet gute Arbeit, und zwar nicht nur bei einfachen Tools wie Office und Internet. Auch anspruchsvollere Jobs – etwa die Bearbeitung und Umwandlung von Videodateien – lassen sich mit dem Prozessor schnell erledigen. Dennoch: Zu den genannten Konditionen hätte es durchaus ein noch stärkerer Core i7 mit vier Rechenkernen sein dürfen. Immerhin hat Sony ein 128 GByte großes SSD verbaut, das flotte Zugriffszeiten, einen praktisch geräuschlosen Betrieb und ein hohes Maß an Robustheit verspricht. Abgerundet wird die Hardware schließlich von vier GByte RAM und einer AMD Radeon HD 6630M. Letztere ist über ein 128 Bit breites Interface mit separaten Speicherreserven verbunden (1 GByte GDDR3) und gehört in Sachen Leistungsfähigkeit zur unteren Mittelklasse. Games mit höherem Datendurchsatz sollten also – wenn überhaupt – nur bei erheblich reduzierten Details einigermaßen flüssig laufen. Der 15,5 Zoll große Bildschirm wiederum löst Full-HD auf (1.920 x 1.080 Pixel) und ist darüber hinaus mit einer spiegelnden Oberfläche bestückt. Das macht ungünstige Lichtverhältnisse zwar unproblematisch, dafür ist die Qualität der Farbdarstellung bei matten Panels meist recht überschaubar. Eine ordentlich bestückte Anschlussleiste inklusive USB 3.0 und HDMI, integriertes WLAN und Bluetooth 3.0 schließen das Paket schließlich ab.

Das Vaio VPC-SE1C9E leidet unter der klassischen Sony-Krankheit. Es sieht ziemlich gut aus, verspricht eine ordentliche Performance und ist ausreichend anschlussfreudig, allerdings ist es zu den eingangs erwähnten Konditionen schlicht und ergreifend etwas zu teuer.

von Stefan

Effi­zi­ent, schnell und leise

Das Sony Vaio VPC-SE1D9E verspricht nicht nur eine effiziente Arbeitsweise, sondern auch einen flotten und geräuscharmen Betrieb. Der Grund: Mit an Bord des Multimedia-Notebooks ist ein 128 GByte schluckendes Solid State Drive (SSD).

Von gewöhnlichen Festplatten unterscheiden sich SSDs insbesondere dadurch, dass sie nicht aus mechanischen Einzelteilen, sondern komplett aus Flashspeicher-Bausteinen bestehen. Für Anwender ergeben sich daraus mehrere Vorteile. So arbeitet eine SSD vollkommen geräuschfrei, außerdem fällt der Stromverbrauch wesentlich geringer aus. Hinzu kommen die schnellen Zugriffszeiten beim Lesen von Daten, was sich vor allem beim Booten von Windows oder beim Öffnen größerer Programme (Photoshop) bemerkbar macht. Ein weiterer Pluspunkt ist zudem die Tatsache, dass SSDs aufgrund der fehlenden Mechanik außerordentlich robust sind. Natürlich kann man das Notebook deshalb nicht einfach an die Wand werfen, Stürze oder kleinere Stöße verarbeitet ein SSD jedoch zweifellos besser wie eine normale Festplatte.

Ansonsten bietet das Notebook vier GByte RAM, eine AMD Radeon HD 6630M und einen Intel Core i7-2640M. Der Prozessor verfügt dabei über zwei Kerne, kann seinen Basistakt im Turbo Boost auf bis zu 3,5 GHz anheben und stellt genügend Power bereit, um selbst heftige Jobs wie die Konvertierung von Videos schnell zu erledigen. Das 15,5 Zoll messende Panel wiederum löst mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten auf, zudem ist die Oberfläche entspiegelt. Ein klarer Pluspunkt, schließlich ist das Notebook mit einem Gewicht von lediglich 1.960 Gramm auch für den mobilen Einsatz geeignet. An Schnittstellen gibt es einen Kartenleser, VGA und HDMI, außerdem unterstützt eine der drei USB-Buchsen den 3.0-Standard für flotte Datentransfers. Integriertes WLAN und Bluetooth 3.0 runden das Paket schließlich ab.

An der Ausstattung des Sony Vaio VPC-SE1D9E gibt es im Grunde nichts auszusetzen, zudem kann das Notebook mit seinem mattschwarzen Gehäuse auch optisch überzeugen. Allerdings ist dafür auch etwas Kleingeld nötig: Verschiedene Internet-Händler listen den 15-Zöller derzeit für rund 1.250 Euro.

von Stefan

Star­ker Pro­zes­sor, schwa­che Gra­fik

Wer bei Amazon knapp 1.000 Euro für ein Notebook auf den Tisch legt, hat berechtigterweise hohe Erwartungen. Das Sony Vaio VPC-SE1J1E erfüllt diese jedoch nur teilweise. Zwar überzeugt der kräftige Intel-Prozessor, allerdings kann die verbaute Grafik hier nicht mithalten.

Konkret setzt Sony auf eine Radeon HD 6470M aus dem Hause AMD, die in Sachen Performance dem unteren Mittelklassesegment zugeordnet werden kann. Soll heißen: Für HD-Videos und ähnlich simple Multimedia-Tools reicht die Grafikkarte aus, für Spiele dagegen erfahrungsgemäß kaum. Insbesondere das schmale Speicherinterface (64 Bit) dürfte hierbei problematisch sein. An der CPU hingegen gibt es nichts auszusetzen. Der verbaute Intel Core i5-2430M verfügt über zwei physische und zwei weitere virtuelle Rechenkerne, arbeitet im Turbo Boost mit einer Taktfrequenz von bis zu 3,0 GHz und bringt genügend Power mit, um selbst datenintensive Anwendungen schnell zu erledigen. Abgerundet wird die Hardware von vier GByte RAM und einer 500 GByte schluckenden Festplatte.

Ebenfalls überzeugen kann das 15,5 Zoll große Display. Zum einen löst es mit starken 1.920 x 1.080 Bildpunkten (Full-HD) auf, und zum anderen ist es komplett entspiegelt. Ungünstige Lichtverhältnisse sind also kein Problem. An Schnittstellen wiederum gibt es alles, was das Herz begehrt, also HDMI und VGA zum Anschluss eines größeren Panels, einen multiplen Kartenleser sowie insgesamt drei USB-Buchsen. Eine davon unterstützt den 3.0-Standard, über dem man große Dateien – etwa von einer Digitalkamera – schnell auf das Notebook überspielen kann. Ins Netz geht es per integriertem WLAN, außerdem kann das knapp zwei Kilogramm schwere und 24 Millimeter flache Notebook via Bluetooth 3.0 drahtlos mit kompatiblen Peripheriegeräten kommunizieren.

Hardware, Anschlussleiste und die Konfiguration des Panels klingen beim Sony Vaio VPC-SE1J1E gut, allerdings kann man die Grafikkarte angesichts des saftigen Preises nur als Enttäuschung bezeichnen. Wer etwas Zeit mitbringt, findet hier sicher einige besser ausgestattete Alternativen.

von Stefan

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