Es wird spannend auf dem E-Book-Reader-Markt: In den USA stellt das New Yorker Unternehmen Skiff auf der CES in Las Vegas derzeit einen E-Book-Reader vor, dessen Display zum einen mit seinen 11,5 Zoll bestens geeignet ist für die Lektüre von Zeitschriften/Zeitungen, und das zudem eine ganz neue Qualitätsstufe angehören zu scheint. Das von LG Display entwickelte E-Paper besteht nämlich aus einem Metallfilm, der keine schützende Glashülle mehr benötigt. Vorteil: Der E-Book Reader von Skiff darf gebogen werden, und außerdem soll das Display zudem noch sehr robust sein. Der Reader dürfte damit in der (Akten-) sicher vor Bruch und Kratzer sein, ohne dass er mit einer separaten Schutzhülle umgeben werden muss.
Außerdem ist die Auflösung des Displays mit 1.200 x 1.600 Pixeln (174 ppi) sehr hoch, wodurch die Darstellung sehr feinbar und daher gut lesbar ausfallen dürfte – insbesondere in Bezug auf Grafiken und Fotos, wie sie in Zeitschriften/Magazinen zuhauf vorkommen. Bedient wird der Skiff-Reader mittels Finger oder Stylus. Der E-Book Reader selbst ist in ein nur rund 7 Millimeter dünnes Magnesiumgehäuse verpackt – auch dies eine Weltneuheit. Insgesamt misst das Gerät 22,8 x 27,9 Zentimeter und wiegt knapp ein Pfund.
Der Lesestoff in Form von Büchern, (typo-)graphisch anspruchsvollen Magazinen und Zeitschriften kann kabellos via WiFi oder über das 3G-Netz direkt aus dem Skiff-eigenen Shop (Skiff Service) bezogen werden. Hinter Skiff steht dabei die amerikanische Hearst Corp., die für ihr Printangebot bekannt ist und den Skiff-Service für den digitalen Vertrieb ihrer Produkte seit zwei Jahren systematisch ausbaut; weitere Verlagshäuser sollen ebenfalls mit ins Boot kommen.
Für die Mobilfunkverbindung wiederum kooperiert Skiff mit dem amerikanischen Anbieter Sprint, über den auch Kindle-Besitzer online gehen und Bücher kaufen können – kurzum: auch in dieser Hinsicht zeigt sich der Skiff-Reader technisch up-to-date. Abgelegt werden die Bücher auf dem internen 4 GB großen Speicher. Alternativ dazu können dem Reader auch SD-Speicherkarten zugeführt werden.
Der Skiff-Reader wird nach der Präsentation auf der CES vorerst nur in den Staaten zu haben sein – man darf gespannt darauf sein zu welchem Preis und zu welchen Konditionen.
07.01.2010

























