Die meisten auf Shopping-Seiten wie Amazon erhältlichen Safes und Kleintresore sind bessere Blechdosen, die allenfalls die Kinder im eigenen Haushalt von einem Zugriff abhalten können – wenn überhaupt. Besonders kritisch wird es, wenn in den Produktbeschreibungen von Stahlblechen mit kaum 1,5 bis 2 Millimetern Dicke die Rede ist. Da reicht eine spitze Hacke und der Safe ist offen. Wer tatsächlichen Schutz sucht, muss mehr als die üblichen 30 bis 60 Euro investieren. Der SecureLine Trend II 61K beispielsweise kostet satte 293 Euro (Amazon), kann dafür aber auch echten Schutz versprechen – zumindest bis zu einem gewissen Grad. Denn zum einen handelt es sich etwa um gehärtete Stahlplatten, welche Schloss, Riegelwerk und Bolzen vor dem Aufbohren schützen. Zum anderen erhöhen weitere Merkmale wie ein Hintergreifschutz die Sicherheit, die Stahldicke ist mit 8 Millimetern an der Tür deutlich höher als bei den einfacheren Vertretern.
All dies hat zur Folge, dass auch Versicherungen den Trend II 61K in der Regel als Aufbewahrungsort für Bargeld und Wertgegenstände anerkennen. Laut Hersteller ist der Safe ausgelegt für Geldsummen und Gegenstände bis 2.500 Euro Versicherungsleistung, zudem ist er bis zu 30 Minuten lang komplett feuerfest – und das selbst dann, wenn der Tresor mitten im tobenden Flammenchaos steht. Mit seinen 60 Litern Innenvolumen bietet der Trend II 61K zudem genügend Platz für ordentlich Dokumente, die sogar in DINA4-Ordnern darin untergebracht werden können. Somit eignet sich der Safe auch noch als Aufbewahrungsort für wichtige Urkunden wie Magister-/Master-/Diplomzeugnisse oder Zertifikate.
Anders als viele so modern gewordene Billig-Safes setzt der SecureLine Trend II 61K auch nicht auf ein elektronisches Schloss, das von Profis recht schnell geknackt werden kann, sondern auf ein mechanisches Schlüssel-Schloss. Dadurch muss man zwar stets den Schlüssel bei sich tragen (ansonsten wäre die Schutzwirkung gleich Null), doch dürfte Einbrechern somit in der Regel die Zeit fehlen, dieses Gerät zu knacken. Der Aufwand wäre zu hoch.
27.06.2011





















