Mit Vernunft darf man das Notebook mySN XMG U700 der Hardwareschmiede aus Leipzig nun wirklich nicht betrachten, denn wer gibt schon mehr als 4.000 Euro für einen Laptop aus. Der Markt ist jedoch vorhanden und einige wenige werden sich das Gamer-Book gönnen und wahrscheinlich den stationären PC gleich verkaufen. Bei der Auflistung der Hardware, die nichts vermissen lässt, bekommt jeder Gamer glänzende Augen.
Das Schenker mySN XMG U700 ist der tragbare IT-Overkill mit Ausstattungsmerkmalen, die man so schnell bei keinem anderen Notebook finden kann. Das Herzstück wird vom Intel Core i7-980X mit sechs physikalsichen und sechs weiteren virtuellen Kernen (also 12 Threads) gebildet – nichts ist momentan schneller als der 3,33 GHz Prozessor mit einer Turbo-Leistung von 3,6 GHz. Insgesamt 12 GByte Triple-Channel RAM-Module füllen die Speicher-Slots und lassen keinen Zweifel aufkommen, dass es mal eng werden könnte. Damit auch keine Langeweile entstehen kann, hat Schenker dem U700 gleich drei Intel X25 Postville SSDs mit einer Gesamtkapazität von 240 GByte verpasst – Klasse statt Masse, die in einem RAID0-Verbund arbeitet. Gekrönt wird die Aufzählung von High-End-Komponenten durch eine nVidia GTX 480M, die offensichtlich jdem Spiel gewachsen ist. Und damit es den edlen Innereien bei der Arbeit nicht zu warm wird, sorgen gleich drei Lüfter im Boden für Frischluftzufuhr. Im zwangsläufig recht dick geratenen Gehäuse enstand natürlich auch genügen Platz für die Anschlüsse externer Geräte: gleich zweimal USB 3.0 und eine eSATA-Buchse zeigen, dass Performance die Hauptmotivation des Herstellers ist. DVI, HDMI und Blu-ray-Brenner sorgen für die Fütterung großer externer Displays, falls das eigene im Full-HD-Modus vielleicht doch zu klein sein sollte.
Beim Schenker mySN XMG U700 können keine Hemmungen entstehen, ein Game in voller Detailstufe bei höchster Auflösung zu spielen. Es gibt einfach nichts Vergleichbares auf dem mobilen Markt und die meisten stationären PCs müssen sich ebenfalls geschlagen geben, falls ihre Ausstattung nicht gleichwertig ist.
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- Erschienen: 19.08.2010
- Details zum Test
ohne Endnote
„excellent hardware“














