Rein optisch ähnelt der S23A550H LED mit seinem filigranen, Transparenz und Leichtigkeit suggerierenden „Touch-of-Color“-Design vielen anderen Monitoren des Herstellers, während Samsung das Innenleben des 23-Zöllers dem Zeitgeschmack angepasst hat. Dies betrifft in erster Linie den Stromverbrauch des Geräts, der sich dank mehrerer Eco-Sparfunktionen recht niedrig halten lässt und damit, wie Umfragen belegen, auf die Wünsche und Bedürfnisse der Kunde zugeschnitten wurde.
So registriert der Bildschirm etwa die Stärke des Umgebungslichtes mit einem „Eco Light Sensor“. Dies hat den Vorteil, dass die Helligkeit des Displays sich jeweils auf Wunsch automatisch den Gegebenheiten anpasst – es wird heller, wenn es im Zimmer heller wird, und dunkelt sich ab, sobald es auch im Raum duster zu werden beginnt. Die Funktion trägt damit maßgeblich dazu bei, dass die Augen während längerer Sitzungen geschont werden – ein Pluspunkt übrigens, denn alle Displays mit LEDs sogar ohne Umgebungslichtsensor laut einer aktuellen Studie im Gegensatz zu den älteren Kaltkathodenröhren-Monitoren für sich verbuchen können.
Wie der Umgebungslichtsensor ist auch der in das Gehäuse zusätzlich integrierte Bewegungssensor zwar nichts Neues, trotzdem verdient das Feature Beachtung. Insbesondere Nutzer, die öfter den Schreibtisch verlassen, profitieren von ihm. Er schaltet nämlich den Bildschirm entweder aus oder reduziert die Helligkeit, sobald er registriert, dass sich der User vom Bildschirm entfernt hat – eine sinnvolle Funktion etwa im Büro. Drittens schließlich kann der Monitor auch generell darauf getrimmt werden, 25 oder 50 Prozent Energie einzusparen. Wer mag, kann die Eco-Funktion aber auch komplett abschalten.
Neben seiner Sparsamkeit wird der Samsung dank seiner LEDs sowie des Einsatzes der technisch mehr oder weniger ausgereiften TN-Flüssigkristalltechnologie für Normalanwender eine gute bis sehr gute Bildqualität bieten – Samsung-Monitore enttäuschen eigentlich höchst selten in den Tests der Fachmagazine. Sie bewähren sich vor allem als Allrounder, also sowohl für Office- und Internetanwendungen als auch für den Multimedia-Einsatz. Um vollends ein attraktiver Kandidat für den Schreibtisch oder fürs Wohnzimmer zu werden und eventuell sogar einen Kassenschlager abzugeben, wäre es allerdings gut, wenn die derzeit für den 23-Zöller veranschlagten 225 Euro (Amazon) nicht das letzte Wort der Internethändler bleiben. Und da dies auch so sein wird, heißt es nur ein bisschen warten – und nach dem Erreichen der 200-Euro-Marke zuschlagen.
17.05.2011































