Der seit Anfang März 2010 lieferbare SyncMaster B2230N ist nur noch knapp vom Durchschnittspreis, der aktuell für einen 22-Zöller hingelegt werden muss, entfernt. Vom Listenpreis von 199 Euro hat der Bildschirm nämlich bereits 20 Euro nachgelassen (Stand: 22.03.2010), und eine Fortsetzung der Talfahrt des Preises in den nächsten Wochen ist ebenfalls zu erwarten – auch wenn sich der Preisverfall vermutlich etwas verlangsamen dürfte.
Allerdings sollte der SyncMaster B2230N wenn möglich bei der 150-Euro-Grenze nicht haltmachen. Denn im Gegensatz zum Gros seiner Mitkonkurrenten verfügt der Bildschirm nur über einen analogen Eingang (VGA). Auf eine digitale DVI-Schnittstelle mit HDCP-Unterstützung muss Verzicht geleistet werden. Das sinnvollste Einsatzgebiet des Bildschirms dürften demnach vor allem Office- und Internetanwendungen sein. In diesem Fall sollte man allerdings bedenken, dass ihm seine Full-HD-Auflösung im 16:9-Seitenformat (1.920 x 1080 Pixel) die notwendige Höhe raubt, um zwei A4-Seiten 1:1 im Originalformat nebeneinander darzustellen. Außerdem verkleinert die Auflösung die Symbole/Schriften auf dem Display merklich.
Helligkeit und Kontrast wiederum liegen im Normbereich, und da der SyncMaster mit einer Reaktionszeit von 5 Millisekunden angekündigt wird, ist er – so auch der Hersteller – primär nur für „gelegentliche“ Spiele, nicht jedoch für ambitionierte Zocker angedacht.
Eine Funktion namens MagicEco schließlich, mit der sich die Helligkeit des Displays auf Knopfdruck jeweils in 25-Prozent-Schritten reduzieren lässt, drückt den ansonsten relativ hohen Stromverbrauch des SyncMaster B2230N. Der typische Energieverbrauch liegt ansonsten bei 42 Watt – ein Wert, der nicht nur von den LED-Konkurrenten im 22-Zoll-Segment mittlerweile doch deutlich unterboten wird.
Kurzum: Sinkt der Preis des Syncmaster B2230N noch weiter, rückt er zu einem – auch optisch – recht attraktiven Kandidaten für den (Büro-) Schreibtischeinsatz auf. Spieler und Multimedia-Fans wiederum sollten sich lieber nach einem schnelleren beziehungsweise digital anspielbaren Monitor umsehen.
22.03.2010


























