Sam­sung NC110 Test

  • 2 Tests
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  • 10,1"

Befriedigend

2,9

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Im Test der Fach­ma­ga­zine

  • ohne Endnote

    3 Produkte im Test
    Getestet wurde: NC110-HZ1

  • „befriedigend“ (2,91)

    Preis/Leistung: „sehr günstig“

    Platz 7 von 8
    Getestet wurde: NC110 (A01DE)


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Unser Fazit

Für Office und Inter­net

Wer mit seinem Netbook Office-Dokumente bearbeiten und durchs World Wide Web surfen möchte, der ist beim Samsung NC110-HZ1 möglicherweise an der richtigen Adresse. Mehr sollte man dem verbauten Intel-Prozessor allerdings nicht zumuten.

Konkret setzt Samsung auf einen Atom N455, der lediglich über einen Rechenkern verfügt und mit einer Taktung von 1,65 GHz arbeitet. Zwar wird dem Betriebssystem – HyperThreading sei dank – ein weiterer virtueller Kern simuliert, doch im Grunde reicht die Power nur für Bürosoftware und für den täglichen Internetspaß aus. Alles andere stellt die CPU vor große Probleme – mit entsprechend negativen Konsequenzen für die Arbeitsgeschwindigkeit. Im Gegenzug überzeugt der Chip natürlich mit seinem geringen Stromverbrauch. Laut Intel soll die maximale Verlustleistung bei lediglich 6,5 Watt liegen, in Sachen Akkulaufzeit darf man also durchaus einiges erwarten. Ansonsten bietet die Hardware eine integrierte Intel GMA 3150, eine 250 GByte große Festplatte sowie ein GByte RAM. Der Arbeitsspeicher kann dabei optional auf die doppelte Kapazität erweitert werden. Das 10,1 Zoll messende Panel wiederum hat die übliche Netbook-Auflösung im Gepäck (1.024 x 600 Pixel) und ist glücklicherweise entspiegelt. Für mobile Außeneinsätze ist der mit Akku 1.200 Gramm schwere Minilaptop folglich gewappnet. An Schnittstellen gibt es drei USB 2.0-Buchsen für den Anschluss von Maus, Drucker und Co., außerdem stehen ein analoger VGA-Port und ein multipler Kartenleser (MMC, SD, SDHC, SDXC) zur Verfügung. Ins Internet geht es per integriertem WLAN, außerdem kann das Netbook via Bluetooth 3.0 ohne lästige Kabel mit kompatiblen Peripheriegeräten kommunizieren.

Auf dem Netbook-Markt gibt es letztlich keine großen Überraschungen mehr, entsprechend unspektakulär ist die Ausstattung des Samsung NC110-HZ1. Wer sich dennoch für das Modell interessiert, muss beim Online-Händler Amazon derzeit knapp 350 Euro auf den Tisch legen.

von Stefan

Gute Akku­lauf­zei­ten

Das NC-110 wird vom Hersteller als Nachfolger des sehr erfolgreichen Netbooks NC10 präsentiert. Viele technische Innovationen erlebt man zur Zeit nicht mehr auf diesem Sektor, doch immerhin konnte das neue Modell im Akkulaufzeittest zeigen was es kann. Bein kontinuierlichen Surfen mit WLAN brachte es der Akku auf eine Zeit von 7 Stunden und 8 Minuten, bevor er den Geist aufgab.

Der Hersteller konnte bislang die Käuferschar mit einem angenehmen Design und sehr guter Verarbeitung überzeugen. Das 1.300 Gramm leichte Netbook wird hierzulande in Schwarz und Weiß mit schwarzem Chassis angeboten – andernorts wurden auch blaue Versionen gesichtet. Am Tastaturlayout können sich andere Netbook-Produzenten ein Beispiel nehmen – alle Tasten sind gut erreichbar, beide Shift-Tasten sind groß genug und auch die Strg-Tasten sitzen an der richtigen Stelle. Das Touchpad ist ist großzügig dimensioniert, jedoch sind die Maustasten etwas zu schmal geraten, sodass man beim Klicken gerne auf die Touchpad-Fläche rutscht. Das Display bietet den üblichen Standard, der bei Netbooks die Videobetrachtung gerade noch mit zwei Personen gestattet – bei drei Personen kommt es schon zu Farbverschiebungen. Die Anordnung der externen Anschlüsse ist durchdacht und keinerlei Behinderung durch zu enge Bauweise ist gegeben. Drei USB 2.0-Ports (einer mit Ladefunktion), Audio, LAN und Video decken den allgemeinen Bedarf gut ab.

In der Grundversion bietet das NC-110 für rund 280 Euro bei amazon Netbook-Hausmannskost mit einem etwas schwächlichen Intel Atom N455 und dürftigen 1.024 MByte Arbeitsspeicher – bei Letzterem ist Aufrüsten unbedingt angesagt. Die mit 5.400 Umdrehungen arbeitende 250 GByte Festplatte liefert eine brauchbare Geschwindigkeit innerhalb der Microsoft Windows 7 Starter-Version. Der Grafikchip von Intel hat beim Vollbildmodus von HD-Videos aus dem Netz so seine Schwierigkeiten, flüssig zu arbeiten und es empfiehlt sich, die Filme erst auf Festplatte zu speichern.

Unterm Strich bekommt man nach Speicheraufrüstung für rund 300 Euro ein solides Netbook mit langer Akkulaufzeit, guter Tastatur in einem schicken Gehäuse.

von Christian

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