Wo unsere Vorväter einst ausschließlich ihre Muskelkraft einsetzten, machen sich in den vergangenen Jahren immer stärker akkubetriebene Werkzeuge breit. Besonders ausgefallen wirkt dabei der Ryobi CHL 12K – ein sogenannter Autohammer. Das 930 Gramm schwere Gerät treibt Nägel mit 3.600 Schlägen je Minute in Holz und Mauerwerk – schneller und kraftvoller könnte dies kein menschliches Wesen. Verantwortlich dafür ist ein Schlagwerk, das von einer Schutzhülse umgeben ist. Diese umschließt zugleich den einzuschlagenden Nagel oder Bolzen, so dass der geneigte Heimwerker nicht beständig damit kämpft, dass er abrutscht oder daneben schlägt. Diese Hülse wird erst dann zurückgeschoben, wenn der Nagel bündig eingeschlagen wurde.
Mit dem Ryobi CHL 12K sollte sich also nahezu jeder Nagel problemlos einschlagen lassen – selbst an unzugänglichen Stellen, an denen man mit einem normalen Hammer nicht ausholen könnte. So ist der Autohammer das ideale Werkzeug für das Einschlagen von Nägeln in engen und verwinkelten Ecken. Ausgeliefert wird das Gerät mit einem 12-Volt-Lithium-Ionen-Akku, einer Transporttasche und einem Schnellladegerät. Preislich muss sich der geneigte Heimwerker auf 90 bis 100 Euro einrichten.
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- Erschienen: 19.11.2010 | Ausgabe: 12/2010
- Details zum Test
ohne Endnote
„Wer Angst um seinen Daumen hat, erhält für rund 100 Euro einen Hammer mit Akkumotor. Ein geschickter Heimwerker wird aber eher zu einem günstigeren Markenhammer greifen. Damit lässt sich nicht nur schneller arbeiten, der ist auch noch billiger und braucht keinen Strom.“























