Einschätzung unserer Autoren
Razer Black Widow Ultimate
Ultimative mechanische Tastatur für Gamer
Mit der „Ultimate“-Version der Black Widow tritt Razer mit dem Anspruch auf, die ultimative mechanische Tastatur für Gamer auf den Markt zu bringen. Im Unterschied zur Basisversion der Black Widow, die ohne Namenszusatz auskommen muss, ist die Black Widow Ultimate mit zusätzlichen Features ausgestattet.Im Vordergrund aber steht natürlich auch bei der Black Widow Ultimate zunächst einmal die Mechanik der Tasten. Ein sehr kurzer Tastenhub (die Tasten reagieren bereits nach 2 Millimetern), dazu eine hohe Sensibilität beim Tastendruck (50 Gramm) sowie ein deutlich hör- und fühlbares Klick-Feedback sind die zentralen Eigenschaften, mit der das Keyboard die Gamer begeistern und von den Vorteilen einer mechanischen Tastatur im Vergleich zu den gängigen Folienmodellen überzeugen will: Mit der Black Widow, so Razer, ist eine höhere Reaktionsgeschwindigkeit möglich. Aber auch ihre Pollingrate von 1.000 Hz ist der einer Highend-Gamer-Maus ähnlich. Apropos Maus: Das Tippgefühl bei der Black Widow vergleicht Razer ebenfalls mit dem einer Maus.
Aber erst die weitere Features adeln die Black Widow zur spezifisch an Gamer adressierten Tastatur. Wie bei der Basisversion lassen sich alle Tasten frei programmieren und auf fünf zusätzliche Tasten Makros ablegen (on-the-fly, also während des Spiels). Außerdem ist das Anlegen von zehn Profilen möglich. Im Gegensatz zur Basisversion wiederum verfügt die Ultimate noch über Audioausgänge und einen Mikro-Eingang sowie über einen zusätzlichen USB-Port. Bei der Hintergrundbeleuchtung der einzelne Tasten schließlich stehen fünf verschiedene Beleuchtungsprofile zur Auswahl (Farben, Farbverläufe).
Der Unterschied zwischen der Basis- und der Ultimate-Version beträgt 50 Euro, das heißt konkret in Zahlen: Während die Black Widow in Kürze für 80 Euro den Gamer-Markt zu erobern versucht, müssen in die Black Widow Ultimate 130 Euro investiert werden – ein satter Aufschlag, der sich aus technischer Perspektive im Grunde genommen kaum rechtfertigen lässt. Andererseits wird es einem selten so einfach gemacht, das Gefühl zu haben, 50 Euro einsparen zu können.











